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Das Bubiköpfchen braucht nur wenig Aufmerksamkeit

Der Bubikopf oder das Bubiköpfchen braucht nur wenig Pflege

Der Bubikopf, manchmal auch Bubiköpfchen genannt, ist eine beliebte Zimmerpflanze, die sehr pflegeleicht und zudem auch nicht giftig ist. Sie ist deshalb die ideale Pflanze für Anfänger. Was müssen Sie bei der Pflege des Bubikopfes beachten?

Wie gießen Sie einen Bubikopf?

  • Nie austrocknen lassen
  • Staunässe vermeiden
  • gießen, wenn Substrat oben abgetrocknet ist
  • kein Wasser im Untersetzer stehen lassen
  • niemals von oben gießen

Der Bubikopf darf niemals ganz austrocknen, mag aber Staunässe auch nicht. Gießen Sie immer dann, wenn die Oberfläche des Substrats abgetrocknet ist. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer oder Übertopf stehen.

Gießen Sie immer nur von unten. Benetzen Sie die Blätter nicht mit Wasser. Auch sollten Sie den Bubikopf niemals besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Wann sollten Sie das Bubiköpfchen düngen?

Düngen Sie den Bubikopf von April bis September mit Flüssigdünger oder Langzeitdünger. Es reicht aus, wenn Sie in zweiwöchigen Abständen Dünger geben.

Achten Sie darauf, dass der Dünger niemals direkt auf die Blätter gelangt.

Wann wird der Bubikopf umgetopft?

Ist der bisherige Topf zu klein, topfen Sie den Bubikopf in ein größeres Gefäß um. Schalen sind besonders gut geeignet, da sie nicht so tief sind. Sie müssen aber ein Abzugsloch haben, damit das Gießwasser ablaufen kann.

Beim Umtopfen können Sie gleich den Wurzelballen teilen, um die Pflanze zu vermehren.

Dürfen Sie den Bubikopf schneiden?

Der Bubikopf ist sehr gut schnittverträglich. Sie dürfen ihn jederzeit zurückschneiden, wenn die Triebe zu lang geworden sind.

Ist der Bubikopf anfällig für Krankheiten und Schädlinge?

Krankheiten treten nur auf, wenn Sie den Bubikopf zu gut oder zu wenig gießen. Dann faulen die Wurzeln.

An einem ungünstigen Standort oder bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit kann es zu Befall durch Blattläuse und Spinnmilben kommen. Die Schädlinge sollten sofort bekämpft werden.

Wie wird der Bubikopf im Winter gepflegt?

Der Bubikopf ist nicht winterhart. Er verträgt für ganz kurze Zeit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im Winter sollten Sie ihn an einen hellen Platz bei 12 bis 18 Grad stellen. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit durch das Aufstellen von Wasserschalen.

Im Winter düngen Sie das Bubiköpfen nicht und gießen es weniger.

Warum werden die Triebe in der Mitte gelb?

Ältere Pflanzen wachsen so dicht, dass die Triebe in der Mitte nicht mehr genug Licht bekommen. Schneiden Sie sie heraus, um das Bubiköpfchen zu verjüngen.

Weshalb verkahlen die Seitentriebe des Bubiköpfchens?

Wenn die Triebe sehr lang werden und wenig Blätter tragen, liegt es vermutlich daran, dass das Bubiköpfchen zu dunkel steht. Sorgen Sie für mehr Helligkeit.

Tipps

Der Bubikopf (Soleirolia) ist im Gegensatz zum Blauen Bubikopf (Isotoma fluviatilis) eine Zimmerpflanze. Trotz der Namensgleichheit gehören die beiden Pflanzen zu ganz verschiedenen Familien.

Text: Sigrid Hestermann Artikelbild: Melica/Shutterstock

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