Der Bleiwurz: Was braucht er an Pflege?

Hier kommt der Bleiwurz: Eine tropische, sonnenliebende, schnell wachsende, lange blühende und als Kletterpflanze zu ziehen geeignete Pflanze. Welche Pflege ist notwendig, um sie viele Jahre lang bei Laune zu halten?

Bleiwurz gießen
Der Bleiwurz braucht viel Wasser
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Braucht der Bleiwurz regelmäßige Wassergaben und verträgt er Kalkwasser?

Sein üppiges Wachstum gepaart mit seiner Vielzahl an immergrünen Blättern erfordert eine regelmäßige Wasserzufuhr. Gießen Sie Ihren Bleiwurz, wenn die oberste Schicht seiner Erde abgetrocknet ist. Das Substrat sollte mäßig trocken bis leicht feucht gehalten werden. Nur ein solches Milieu stellt das Ausbilden vieler Blüten sicher.

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Staunässe sollte jedoch vermieden werden, denn diese bekommt dem Bleiwurz überhaupt nicht. Achten Sie außerdem darauf, nicht die Blätter mit Wasser zu benetzen, sondern immer nur auf den Wurzelbereich zu gießen. Vorzugsweise sollte kalkfreies oder kalkarmes Wasser verwendet werden.

Was muss beim Düngen beachtet werden?

In seiner Hauptvegetationszeit zwischen April und September ist der Bleiwurz auf reichlich Nährstoffe angewiesen. Düngen Sie ihn im Abstand von 1 bis 2 Wochen mit Flüssigdünger. Optimal wäre ein kalibetonter Dünger.

Welcher Platz eignet sich zum Überwintern?

Da dieses tropische Gewächs nicht winterhart ist, sollte es überwintert werden:

  • entweder: helles, kühles (ca. 8 °C) Winterquartier
  • oder: dunkles, frostfreies Winterquartier
  • wenig gießen
  • nicht düngen

Gibt es spezielle Krankheiten und Schädlinge, die gefährlich werden können?

Zimmerpflanzen werden häufig von Schädlingen befallen und so auch der Bleiwurz insbesondere zur Winterzeit. Oftmals treten Blattläuse auf, aber auch Spinnmilben können ihn schwächen. An Krankheiten ist vor allem der Grauschimmel zu nennen.

Wie und wann werden die Triebe geschnitten?

Nicht selten wuchert der Bleiwurz. Er wächst rasent schnell, wenn er am richtigen Standort steht. Daher ist ein regelmäßiger Rückschnitt mehr als angebracht. Vor dem Überwintern und ggf. zusätzlich im Frühjahr sollte er um die Hälfte oder auf 15 bis 20 cm Höhe heruntergeschnitten werden.

Beachten Sie die folgenden Punkte beim Schneiden :

  • blüht am neuen Holz
  • schwache, kranke und zu alte Triebe entfernen
  • im Sommer ggf. auslichten
  • Samenstände abzuschneiden, regt zu erneuter Blüte an

Tipps

Wenn Sie sich für eine Dunkel-Überwinterung entscheiden, sollten Sie den giftigen Bleiwurz ab Februar wieder heller stellen.

Text: Anika Gütt

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