Stech-Fichte Steckbrief
Die Blaufichte begeistert mit ihren bläulichen Nadeln

Steckbrief einer Blaufichte – Informativ und aufschlussreich

Ist das Interesse für eine neue Pflanze geweckt, dient erfahrenen Hobbygärtnern ihr Steckbrief einer ersten Kontaktaufnahme. Gehen Sie hier auf Tuchfühlung zu den herausragenden Attributen einer Blaufichte. Diese Eigenschaften zeichnen die Stechfichte aus.

Nächster Artikel So pflanzen Sie die Blaufichte vorbildlich – Tipps zu Standort und Pflanzzeit

Systematik und Erscheinungsbild

Der folgende Steckbrief verfolgt das Ziel, Ihnen die wichtigsten Informationen zu vermitteln, die zugleich Rückschlüsse erlauben auf die Pflanzung einer Blaufichte als Hausbaum oder Weihnachtsbaum.

  • Pflanzenfamilie der Kieferngewächse (Pinaceae)
  • Gattung der Fichten (Picae)
  • Bezeichnung der Art: Stech-Fichte (Picea pungens)
  • Gängige Bezeichnung: Blaufichte
  • Beheimatet in den Rocky Mountains, in Idaho, Wyoming bis Arizona
  • Immergrüner Baum mit bis zu 35 Metern Wuchshöhe
  • Derbe, spitze Nadelblätter mit blau-grauer Färbung
  • Flachwurzler mit stabiler Standfestigkeit
  • Jährlicher Zuwachs: 30 bis 40 cm
  • Winterhart bis – 40 Grad Celsius

Ab einem Alter von 30 Jahren entwickelt eine Blaufichte gelbliche männliche Zapfen mit rötlichem Schimmer, die sich bei Vollreife strohgelb färben.

Verwendung

Dank ihrer blau-grauen Nadeln, gepaart mit einer raschen Wüchsigkeit, hat sich die Blaufichte als beliebter Weihnachtsbaum einen Namen gemacht. Wären die Blätter nicht so derb und spitz, führte die Stech-Fichte das alljährliche Ranking zweifellos an. Aufgrund ihres weichen Nadelkleides und der wochenlangen Haltbarkeit, führt die Nordmanntanne unangefochten die Beliebtheitsskala an.

Da sich die Blaufichte – trotz ihres flachen Wurzelsystems – als wenig anfällig für Windwurf erweist, wird sie mitunter als ganzjährige Hecke verwendet zum Schutz vor neugierigen Blicken und heftigen Winden.

Standortansprüche

In ihrem natürlichen Habitat herrscht ein kühles, mildes Klima. Hier dominieren niedrige Temperaturen im Sommer und geringe Niederschläge im Winter die Rahmenbedingungen. Daraus folgt eine breit angelegte Standortamplitude mit einer hohen Toleranz gegenüber trockener und feuchter Luft. Einzig im Hinblick auf die Lichtverhältnisse, favorisiert die Stechfichte einen möglichst hellen, sonnigen Platz.

Ihr flaches Wurzelsystem etabliert sich ausgezeichnet in jedem nährstoffreichen, frisch-feuchten Boden. Eine lehmig-kiesige Struktur kommt den Ansprüchen besonders gut entgegen. Ideal ist ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5, was indes keine zwingende Prämisse darstellt.

Tipps

Freunde der Bonsai-Kunst liebäugeln gerne mit einer Blaufichte, insbesondere aufgrund ihres blau schimmernden Nadelkleides. Da sich die Stechfichte als wenig schnittverträglich erweist, rücken andere Kieferngewächse in den Fokus. Bestens geeignet für die Kultivierung als Minibaum hat sich die Japanische Schwarzkiefer, die gutmütig jede Bearbeitung mit der Schere toleriert.

Beiträge aus dem Forum

  1. Andreas
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