Birke ziehen – der Weg zur eigenen Birke

Birken sehen sowohl im Garten als auch im Topf äußerst dekorativ aus. Überdies bringen viele ihrer Bestandteile eine weit gefächerte Nutzbarkeit mit. Gründe genug, um selbst eine Birke zu ziehen. Mit den folgenden Tricks können Sie ganz leicht in Eigenregie einen Baum der Gattung Betula pflanzen.

Birke aus Samen ziehen
Die Anzucht aus Samen geht wie von allein

Birke ziehen mit Samen

Als erste und einfachste Variante bietet die Birke ihre Samen an, um daraus einen jungen Baum zu ziehen. Sie können diese zwischen März und April aus den länglichen Fruchtständen einer freistehenden Birke entnehmen oder ganz einfach im Gartencenter kaufen. Die ohnehin auf Windverbreitung ausgelegten Pionierpflanzen werden sich bereitwillig vermehren, wenn Sie die Samen einfach locker über einem Topf mit Erde verstreuen. Danach einmal mit den Händen umwälzen und abwarten. Sobald die daraus hervorsprießende junge Birke etwa 15 bis 20 Zentimeter groß geworden ist, können Sie das Bäumchen in einen größeren Topf oder in den Erdboden im Garten umpflanzen.

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Baum aus Ast vermehren

  1. Trennen Sie bei einer beliebigen Birke einen kräftigen Triebspitzen-Ast ab. Er sollte:
  2. mindestens 10 bis 20 Zentimeter lang sein
  3. unten feste Verholzung mitbringen
  4. mehrere Augen im unteren Bereich aufweisen
  5. oben grün sein
  6. Streifen Sie die Blätter vom unteren Ende ab.
  7. Oben entfernen Sie größere Blätter per Schere. Auch Blütenansätze kommen weg, denn sie kosten unnötig Kraft.
  8. Setzen Sie den Steckling gerade in einen kleinen Topf.
  9. Im Halbschatten aufstellen und feucht halten.
  10. Sobald daraufhin die ersten Wurzeln aus dem Topf herausragen, können Sie die kleine Birke umpflanzen.

Ableger einpflanzen

Neben einer Birke befinden sich meist viele winzige Exemplare. Davon könnten Sie als dritte Variante ein kleines Pflänzchen ausgraben und daheim ebenso einpflanzen, wie die wurzelnde Jungpflanze aus der Ast-Vermehrung. Das Ausgraben stellt keinerlei Probleme dar, da die Birke ein Flachwurzler ist, und Sie deshalb nicht tiefer als ein bis zwei Meter in die Erde vordringen müssen. Die beste Zeit dafür ist der April. Wählen Sie ein Bäumchen in der frühen Triebbildung und stechen Sie den Wurzelballen vorsichtig mit einem Spatel aus. Am Ort der Bestimmung einfach in ein vorbereitetes Loch in der Erde setzen und angießen.

Text: Gartenjournal.net

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