Ballonblume für mehr Blüten ausputzen

Mit ihren großen Becherblüten ist die bienenfreundliche Ballonblume (Grandiflorus platycodon) eine beliebte Zierpflanze im Staudenbeet oder im Topf auf dem Balkon. Damit das Glockenblumengewächs üppig blüht, sollten Sie die Glockenblume regelmäßig ausputzen.

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Verblühtes sollte zeitnah entfernt werden

Warum müssen Ballonblumen ausgeputzt werden?

Das Ausputzen der Ballonblume regt die Staude zur Entwicklung neuer Blüten an. Außerdem lässt sich die Blütezeit durch diese Pflegemaßnahmen um ein paar Wochen verlängern. Werden die verwelkten Blütenbecher nicht entfernt, steckt die Pflanzen den größten Teil ihrer Energie in die Samenbildung, was zulasten der Blütenbildung geht.

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Wann und wie oft soll man Ballonblumen ausputzen?

Das Ausputzen erstreckt sich über die gesamte Blütezeit. In welchen Abständen Sie die verwelkten Blüten entfernen, hängt von der Blühfreudigkeit Ihrer Ballonblume ab. Wichtig ist, dass Sie die verblühten Blütenbecher abschneiden oder abzwicken, sobald sie abgeblüht sind. So wirken Sie der Samenbildung entgegen und hübscher aussehen tut es auch.
Möchten Sie die Ballonblume vermehren, sollten Sie einige Blüten stehen lassen, damit Sie Samen aus den reifen Kapseln ernten können.

Schadet das Ausputzen der Entwicklung der Ballonblume?

Das Ausputzen der winterharten Ballonblume mag vielleicht drastisch erscheinen, aber schaden tut es der Pflanze nicht. Schließlich handelt es sich dabei vereinfacht gesagt nur um eine Art der Energieumleitung während der Wachstumsperiode.

Tipp

Ballonblumen zurückschneiden

Obwohl das Ausputzen der Ballonblume im weitesten Sinn eine Schnittmaßnahme ist, sollte der jährliche Rückschnitt erst im zeitigen Frühjahr erfolgen. Lassen Sie die verwelkten oberirdischen Pflanzenteile über den Winter stehen, schützen sie die Ballonblume vor Kälte und Frost. Zudem kann die Pflanze von den verbliebenen Nährstoffen zehren.

Text: Isabella Sommer
Artikelbild: Ken Kojima/Shutterstock