Leckeres Apfelkompott einmachen

Äpfel gehören zum beliebtesten Obst in Deutschland. Sie sind mit ihren vielen Vitaminen äußerst gesund und noch dazu vielseitig verwendbar. Sie können roh als Zwischenmahlzeit gegessen, gekocht als Mus gelöffelt oder zur Verfeinerung von verschiedenen Speisen verwendet werden.

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Apfelkompott selber machen ist gar nicht schwer

Der richtige Apfel für Apfelkompott

Der Apfel gehört zu den Kernobstgewächsen und wird in der Regel in den Monaten September bis Oktober reif. Etwa 20.000 Apfelsorten gibt es in Deutschland, von denen sich nicht alle für die Zubereitung von Apfelkompott eignen. Zum Einkochen geeignet sind unter anderem

  • der Klarapfel, ein relativ saurer Apfel, der bereits im Juni reif wird,
  • der Boskoop, ein herb-saurer Apfel mit guten Kocheigenschaften
  • der Braeburn, ein nur leicht süßer, aber erfrischender Apfel
  • der Elstar, ein fein säuerlicher, aber würziger Apfel
  • der Jonagold, mit einem süß-sauren Aroma

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Je nach Süße des verwendeten Apfels und natürlich nach persönlichem Geschmack kann das fertige Mus mit Zucker oder auch Honig nachgesüßt werden. Wenn Sie sehr reife Äpfel oder Fallobst verwenden, ist ein Nachsüßen meist nicht erforderlich.

Apfelkompott richtig zubereiten

Je nach dem, wieviel Apfelkompott Sie herstellen möchten, benötigen Sie für eine Schüssel Kompott als Zugabe zu Reibe- oder Pfannkuchen etwa anderthalb Äpfel pro Person. Möchten Sie das Kompott als Wintervorrat einwecken, rechnen Sie für zwei Einmachgläser à 750 ml etwa 1 kg Äpfel.

  1. Waschen Sie die Äpfel und entfernen mögliche Druckstellen.
  2. Schälen Sie nun die Äpfel und entfernen die Kerne. Achten Sie darauf, dass das Kernhaus vollständig heraus geschnitten wird.
  3. Schneiden Sie die Äpfel in kleinere Stücke und geben Sie diese in einen großen Kochtopf.
  4. Geben Sie pro Kilo Äpfel etwa eine Tasse Wasser hinzu, damit die Äpfel im Topf nicht anliegen.
  5. Je nach Geschmack, können Sie eine Zimtstange oder eine Vanilleschote zufügen.
  6. Kochen Sie die Äpfel bei mittlerer Hitze bis sie weich sind.
  7. Entfernen Sie nun die Vanilleschote bzw. die Zimtstange.
  8. Pürieren Sie das Kompott mit einem Pürierstab und streichen Sie es abschließend durch ein Sieb. Das Kompott wird besonders fein.
  9. Mögen Sie lieber ein stückiges Apfelkompott, stampfen Sie die gekochten Äpfel nur mit einem Kartoffelstampfer.

Apfelkompott einwecken

Wenn Sie eine große Menge Apfelkompott zubereitet haben, können Sie das Mus, welches nicht sofort verzehrt wird, sehr gut in Einmachgläsern einwecken. Dazu benötigen Sie spezielle Einmachgläser, entweder mit Schraub- oder mit Bügelverschluss und Weckgummi. Bevor Sie die Gläser verwenden, müssen diese gespült und sterilisiert werden, damit sich auf dem eingekochten Mus später kein Schimmel bildet. Machen Sie die Gläser keimfrei, indem Sie diese mit Deckel 10 Minuten in kochendes Wasser legen. Gießen Sie das Wasser ab und trocknen die Glasbehälter mit einem sauberen Tuch ab.
Füllen Sie anschließend das fertige Apfelkompott hinein, verschließen die Gläser und stellen sie eine halbe Stunde bei 90 Grad in den Weckautomaten oder mit Wasser in einen geeigneten Kochtopf.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: MargaPl/Shutterstock

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