So giftig ist die Zimmercalla wirklich

Eine Zimmercalla sollte möglichst nicht auf die Fensterbank direkt über einer Heizung gestellt werden, da die Sumpfwiesenpflanze einen solch trocken-warmen Standort ähnlich wie der Drachenbaum nur sehr schlecht verträgt. Außerdem sollte eine Zimmercalla für Kleinkinder und Haustiere unerreichbar aufgestellt werden, da diese Pflanze zeimlich giftig ist.

Calla Zimmerpflanze giftig
Unschuldig schön und doch hochgiftig

Schönheit und schreckliche Gefahr können nah beieinander liegen

Bei relativ einfacher Pflege sorgt die Zimmercalla für ausdauernde Blütenpracht im Zimmer. Dabei sollte aber nie übersehen werden, dass der in allen Teilen der Pflanze vorhandene Pflanzensaft äußerst giftig auf Mensch und Tier wirken kann. Das Gift einer Zimmercalla kann bei der Aufnahme in den Körper schwere Vergiftungserscheinungen des zentralen Nervensystems auslösen. Das kann abhängig von der jeweiligen Konzentration zu den folgenden Wirkungen führen:

  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Atemlähmung
  • Tod

Auch ohne Schnitt kann Pflanzensaft austreten

Aufgrund des enthaltenen Gifts sollten Pflegemaßnahmen an der Zimmercalla stets nur mit schützenden Handschuhen durchgeführt werden. Die Zimmercalla neigt aber auch dazu, überschüssiges Wasser zeitweise durch Absonderungen an den Blattspitzen auszuscheiden. Deshalb sollten Sie diese Möglichkeit immer im Hinterkopf behalten und die Zimmercalla so aufstellen, dass Katzen und Kleinkinder in keinem Fall mit dem Pflanzensaft in Kontakt kommen können.

Tipps

Da schon der bloße Hautkontakt mit dem Pflanzensaft zu Hautreizungen wie Nesselfieber führen kann, sollten jegliche Tropfen des Pflanzensafts stets gleich aufgewischt und entfernt werden.

Text: Alexander Hallsteiner

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