Ist Zierspargel giftig?

Zierspargel ist eine anspruchslose und relativ pflegeleichte Grünpflanze. Wegen der hübsch geformten Blätter ist Asparagus densiflorus auch als Schnitt- und Bindegrün ausgesprochen beliebt. In diesem Artikel finden Sie wichtige Details bezüglich der Giftigkeit dieses in vielen Haushalten zu findenden Spargelgewächses.

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Die Beeren vom dekorativen Zierspargel sind giftig

Die Pflanzenmerkmale

Bekommen Sie eine Topfpflanze oder einen Blumenstrauß geschenkt, wissen Sie vielfach gar nicht, um welches Gewächs es sich handelt. Zierspargel erkennen Sie an diesen Merkmalen:

  • Sehr feingliedriges Laub.
  • Dorniger Blattsporn.
  • Bei optimalen Standortbedingungen bildet die Pflanze winzige, weiße Einzelblüten.
  • Nach der Blüte zeigen sich kleine rote Beeren.
  • Der Wuchs ist mehr oder weniger aufrecht. Die Triebe können auch ausladend überhängend gedeihen.
  • Knollenförmig verdickte Wurzel.

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Ist Asparagus densiflorus giftig?

Der Zierspargel zählt leider zu den giftigen Zimmerpflanzen. Es enthalten jedoch nicht alle Pflanzenteile, sondern lediglich die kleinen Beeren, Giftstoffe. Die Blätter und Stiele hingegen sind ungiftig und somit für Haustiere und Kinder, die vom Laub naschen sollten, ungefährlich.

Allerdings darf die Giftigkeit der Beeren keinesfalls unterschätzt werden. Kosten Menschen oder Tiere von ihnen, kann es zu Vergiftungserscheinungen wie:

  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Bauchschmerzen,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • allgemeines Unwohlsein,

kommen.

Achten Sie deshalb darauf, die Pflanze so aufzustellen, dass Kinder oder Haustiere nicht an die Beeren gelangen können. Insbesondere Stubentiger reizt das Spiel mit den kleinen, roten Kugeln sehr. Beim Kullern durch die Wohnung können diese jedoch aufplatzen und die Katze leckt den Saft auf.

Sollten Sie oben genannte Symptome bei einer Person oder bei Ihrem Haustier feststellen und pflegen Sie einen Zierspargel, der zudem gerade Beeren trägt, ist es ratsam, unverzüglich einen Arzt beziehungsweise Tiermediziner aufzusuchen.

Tipps

Damit es nicht zu Vergiftungserscheinungen kommt, können Sie einzelne, blühende Wedel abschneiden. Hat die Pflanze bereits Beeren gebildet, sollten Sie diese abpflücken und vernichten. Tragen Sie bei dieser Arbeit unbedingt Handschuhe.

Text: Michaela Kaiser

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