Wirsing wann ernten
Früher Wirsing kann bereits im Mai geerntet werden

Die Erntezeit beim Wirsing

Wirsing im eigenen Garten zu haben, ist ein Luxus. Wirsing ist nicht nur lecker, sondern auch pflegeleicht, dekorativ und sehr gesund. Erfahren Sie im Folgenden Wissenswertes über die Erntezeit Ihres Wirsings und was bei der Ernte zu beachten ist.

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Frühe, mittlere und späte Wirsing-Sorten

Wirsing wird in drei Kategorien unterteilt, die bereits so einiges über die Erntezeit aussagen:

  • Frühe Sorten: Werden von Anfang/Mitte März bis April ausgesät und können ab Mai oder Juni geerntet werden
  • Mittlere Sorten: Werden ab Ende März ausgesät und ab Juni oder Juli geerntet.
  • Späte Sorten: Werden von März bis Mai ausgepflanzt und ab September oder Oktober oft bis tief in den Winter hinein geerntet.

Hier haben wir für Sie eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Wirsing-Sorten und Ihre Erntezeit zusammengestellt.
Frühe Sorten haben eine Entwicklungszeit von 13 bis 26 Wochen, während späte Sorten bis zu 40 Wochen für ihre Entwicklung benötigen.

Wirsing nach und nach ernten

Wirsing kann fortwährend geerntet werden, sofern Sie richtig vorgehen: Ernten Sie hierfür stets die äußeren, unteren Blätter und lassen Sie das Herz unbeschädigt. Achten Sie darauf, dass Sie ein sauberes, scharfes Messer verwenden, um Infektionen zu vermeiden.

Wirsing komplett ernten

Alternativ können Sie natürlich auch den gesamten Wirsingkohl ernten. Dazu schneiden Sie den Strunk direkt über dem Boden sauber ab. Sie können den Wirsing im Kühlschrank bis zu eine Woche lang lagern.

Die Besonderheit: Winterwirsing

Wirsing ist bis zu -10 Grad winterhart und übersteht mit etwas Winterschutz deutsche Winter problemlos. Hier kommt der Winterwirsing ins Spiel: Nicht nur kann später Wirsing oft bis in den Februar hinein geerntet werden, es gibt auch Sorten, die erst im Oktober gepflanzt werden und so im März erntereif sind. Fragen Sie in Ihrem Fachhandel nach den entsprechenden Samen!

Tipps & Tricks
Säen Sie Ihren Wirsing zu den angegebenen Zeiten aus, um zu verhindern, dass er blüht. Schickt er sich dennoch an, Blüten zu entwickeln, ernten Sie ihn zu schnell wie möglich, denn durch die Blütenentwicklung verliert er an Geschmack.

Beiträge aus dem Forum

  1. Ochs vorm Berg, verunsichert

    Habe ein 5mx3m Gemüsebeet den Herbst/Winter hindurch ausgehoben und bin nun fast fertig. Der ausgehobene Schotter füllt inzwischen die Schlaglöcher auf dem Weg über die Felder.

    Jetzt fehlt noch das mit am Wichtigste: die Erde.

    Nur da bin ich etwas ratlos.

    Ein Teil des Beetes ist bereits gefüllt, aber die Konsistenz dieser Erde erscheint so etwas von unpassend: wenn naß so zäh und naßgetränkt, dass da sicherlich keine Luft durchkommt. Habe mich beim Anpflanzen von Kartoffeln beim händischen Graben schon schwer getan (zu hoher Ton-Anteil).

    Tatsächlich ist das eine mir in ihren Anteilen nicht weiter bekannte Mischung aus Humus, Erde, die für den Rasen vorgesehen war (daher mit vielen Sandanteilen?) sowie Erde, die ich bei Süderde gezielt für 's Beet gekauft hatte. Die hatten mir dort damals zwei unterschieldiche Erden zur Auswahl gestellt und ich hab'e eine genommen. Die Rechnungen hab' ich natürlich nicht mehr. :-)

    Kann ich meine bestehende Erde analysieren lassen und mit einer richtig gemischten Erde ergänzen? Wäre schade sie zu entsorgen ohne verlässlich zu wissen, das sie das unbedingt sein muss.

    inkatron

  2. Was ist das?

    Hallo, ich habe ein strauchartige Pflanze gekauft und leider den Namen vergessen, der mir genannt wurde. Sie blüht gelb und soll eine Heilpflanze sein. Weiß wer, wie sie heißt? Vielen Dank!

  3. Minze oder Pfefferminze?

    Ist das (Foto unten) eine Minze oder eine Pfefferminze? Ich habe mich schon immer gefragt, wo die Unterschiede liegen. Weiß das jemand? Welche Merkmale unterscheiden die beiden und woran kann man sie erkennen?

  4. Was hat meine Minze?

    Hallo,
    meine Minze hat weiße Flecken auf den Blättern und zwar schon eine ganze Weile. Was ist das und woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
    Lieben Dank im Voraus!

  5. Zitronenbäumchen gießen

    Liebe Gartengemeinde,
    um unsere sonnige Loggia zu schmücken, haben wir uns ein Zitronenbaümchen zugelegt.
    Auf mehreren Internetseiten habe ich gelesen, dass diese nur mit kalkfreiem Wasser gegossen werden sollen.
    Auf dem Begleitzettel an der Pflanze steht jedoch genau das Gegenteil:
    "Tipp vom Gärtner: Verwenden Sie kein zu weiches Wasser (Regenwasser), da Zitruspflanzen durchaus auch Kalk benötigen! Mittelhartes Wasser ist ideal (mind. 15 Grad deutscher Härte)"
    Laut unserer Wasserversorgung haben wir weiches Wasser (5 Grad Härte).
    Kann ich also Leitungswasser zum Gießen verwenden???
    Wer weiß Rat?