Nichts dem Zufall überlassen, wenn es in den Urlaub geht

Nicht jeder, der einen Kleingarten hat, wird sich während der Sommermonate eine längere Urlaubsreise gönnen können. Wenn allerdings einige organisatorische Vorbereitungen getroffen werden, sollte die Abwesenheit für ein paar Tage durchaus möglich sein. Voraussetzung dafür ist, dass Sie entweder über einen hilfsbereiten, zuverlässigen Nachbarn verfügen, oder ein automatisch arbeitendes Bewässerungssystem für den Nutzgarten angeschafft haben. Während letztere Variante sehr kostenintensiv bei der Anschaffung ist, wird der Helfer aus der Nachbarschaft schon mit einem kleinen Urlaubssouvenir zufrieden sein, dass er bei Rückkehr von Ihnen erhält.

Urlaub Pflanzen wässern
Wer in den Urlaub fährt, braucht eine zuverlässige Bekanntschaft, die den Garten pflegt

Ein Bewässerungsplan muss her

Gartenbewässerung Urlaub

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Fertigen Sie einfach eine verständliche, maßstabsgerechte Zeichnung Ihres Gartenareals an, auf der die verschiedenen Pflanzen mit ihrer Gießhäufigkeit und der geschätzten Wassermenge vermerkt sind. Während eines kleinen Grillempfangs für den Vertretungsgärtner ist dann sicher noch Zeit für einen Gartenrundgang, bei dem bestimmte Besonderheiten, die Sie für beachtenswert halten, kurz erklärt werden. Bei der Gelegenheit kann gleich gezeigt werden, wo sich die eventuell nötigen Gartengerätschaften befinden und wie die Wasserpumpe funktioniert. Unmittelbar vor Reiseantritt wäre noch Folgendes wichtig:

Machen Sie es Ihrem Helfer doch etwas leichter

  • Schneiden Sie den Rasen nicht zu stark zurück. Belassen Sie ihn besser bei einer durchschnittlichen Höhe, er wuchert dann weniger.
  • Kübelpflanzen vorsorglich an schattige Stellen bringen und Topfpflanzen nach nochmaligem intensiven Wässern unter Schatten spendenden Sträuchern abstellen.
  • Verwelkte Blüten und beschädigte Teile der Pflanzen entfernen und ggf. zurückschneiden. Sie benötigen dann weniger Wasser beim Gießen.

Tipps

Kontrollieren Sie vor der Abreise nochmals alle Pflanzen auf möglichen Schädlingsbefall. Notfalls noch die nötigen Schutzmaßnahmen einleiten, damit sich etwaige Krankheiten nicht ungehindert ausbreiten können.

Text: Gartenjournal.net

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