Tafelapfel Arten
Es gibt unzählige Tafelapfel-Sorten

Überblick über die besten Tafelapfel Sorten

Ob knackig oder nachgiebig im Biss, süß oder säuerlich, saftig oder weniger saftreich - Äpfel begeistern seit jeher mit ihrem Geschmack, ihrer guten Lagerfähigkeit und ihrer Vielfalt. Doch welche sind die besten Tafeläpfel?

Im Sommer ausreifende Tafeläpfel

Die bekanntesten im Sommer ausreifenden Tafeläpfel sind Klarapfel und Piros. Der Klarapfel ist sofort nach der Ernte (Ende Juli bis Anfang August) genussreif. Lange kann er nicht gelagert werden. Zum einen wird er mehlig und zum anderen fängt er schnell an zu faulen. Er schmeckt säuerlich und erfrischend und ist hellgrün bis gelblich grün gefärbt.

Der Piros ist Anfang August erntereif. Auch er ist sofort genussreif. Sein Aroma ist kräftiger als das des Klarapfels. Zudem zeichnet ihn seine hohe Widerstandskraft gegen Schorf und Mehltau aus.

Im Frühherbst ausreifende Tafeläpfel

  Erntezeit Genussreife Geschmack Besonderheiten
Elstar Mitte September ab Oktober süßsäuerlich sehr saftig
Retina Mitte September sofort bis Mitte Oktober süßsäuerlich, aromatisch feinzellig, schorfresistent, robust
James Grieve Anfang September sofort schwach aromatisch wenig krankheitsanfällig
Alkmene Ende September Mitte bis Ende November süß, fruchtig guter Pollenspender, kaum krankheitsanfällig

Tafeläpfel für die Winterzeit

  Erntezeit Genussreife Geschmack Besonderheiten
Rewena Anfang bis Mitte Oktober ab November säuerlich-süß, aromatisch wenig krankheitsanfällig
Boskoop Mitte Oktober ab Dezember süßsäuerlich gut lagerbar, beliebt
Topaz Ende September bis Mitte Oktober ab November feinsäuerlich, aromatisch knackig, lange lagerbar, wenig krankheitsanfällig
Ontario Ende Oktober ab Januar feinaromatisch sehr saftig
Pilot Mitte Oktober ab Dezember kräftig süßsäuerlich, aromatisch wenig krankheitsanfällig

Alte Apfelsorten – Tafeläpfel

  Herkunft Wuchs Aussehen Geschmack
Bodil Nergaard Dänemark schwach grünrot, hochgebaut süßsäuerlich, markantes Aroma
Blutroter Gravensteiner Dänemark stark dunkelrot sehr aromatisch
Bismarckapfel Neuseeland (um 1870) stark rot süßsäuerlich
Bananenrenette unbekannt stark gelbrot, rund bananenartig
Danziger Kantapfel Deutschland (um 1800) mittelstark dunkelrot süßsäuerlich
Geflammter Kardinal unbekannt (16. Jh.) mittelstark rot gestreift säuerlich, erfrischend
London Pepping England (um 1600) mittelstark gerippt säuerlichsüß
Purpurroter Cousinot Deutschland (um 1600) mittelstark dunkelrot, klein süßsäuerlich

Tipps

Mit den Sorten Elstar, Boskoop, Topaz und Klarapfel kann nicht viel schiefgehen. Sie sind am beliebtesten und selbst für den Anbau für Hobbygärtner geeignet.

Beiträge aus dem Forum

  1. Der Tod als Werbung

    In der heutigen Werbung fiel mir ein Bild auf : Eine Verkäuferin hält einen sehr großen Fisch in den Armen - dieser ist offensichtlich erstickt , wie sein geöffnetes Maul verrät Ich bin kein Öko - Heini und verstehe , daß Tiere für unsere Ernährung sterben müssen . Aber darf man einen toten Körper als Werbung benutzen . Die Verkäuferin kann nichts dafür . Warum hält der Chef nicht sein totes Kind in die Luft und sagt : " Wieder ein Problem weniger " ?

  2. Zwiebeln oder Samen

    Hallo zusammen :D wenn ihr neue Blumen Pflanzt verwendet ihr lieber Zwiebeln oder ist der Samen genauso gut ? Mir ist klar das es sich wahrscheinlich nach der Pflanze an sich richtet da man ja nicht von allen Blumen Samen bekommt, der Grund meiner Frage ist einfach oftmals weiß ich bei Samen nicht ob das schon die Blume oder doch nur Unkraut ist wenn etwas anfängt zu sprießen :(

  3. Stecklinge Forsythie

    Hallo zusammen, bilden nur Jährlinge Wurzeln oder klappt das Wurzelnschlagen auch bei schon verholzten Trieben? Danke

  4. Verluste durch Utra-Sommer 2018

    Guten Tag zusammen, puh, ich bin so fertig von den letzen Tagen, so ein RESET im Garten geht in die Knochen! Wir stellen unseren Garten ja um, weg vom Wasserschlucker Rasen. Das macht Arbeit, ich bin auf das Ergebnis ja gespannt! Nun endlich zeigt sich ja auch das erste Grün. Zeit mal durch den Garten zu gehen, um zu sehen, in welcher Pflanze denn nach dem Hitzesommer und den ebenso trockenen Wintermonaten noch Lebensmut steckt. Zum Glück haben es die meisten ja doch geschafft, mit einem vernünftigen Rückschnitt dürfte der Start ins Sommerhalbjahr also gut klappen. Aber bei ein paar []

  5. erster Schnitt Feigenbaum

    Hallo Gartenfreunde Ich habe seit letztem Sommer einen Feigenbaum in einem Topf (wobei man noch nicht wirklich von "Baum" sprechen kann:) ). Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und er gedeiht weiterhin prächtig. Nun stellen sich mir die Fragen, 'ob', 'wann' und 'wie' ich den das erste mal schneiden muss? Ich hab mal ein Bild mitgeschickt. Sollte ich den so belassen und er mach später selber Seitentriebe und ein Schnitt ist erst in ein paar Jahren notwendig? Oder muss ich den jetzt "köpfen"? Ich habe im Netz viel über das Schneiden von Feigenbäumen gefunden. Jedoch nicht, wann und wie diese []

  6. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!