Mehltau an der schwarzäugigen Susanne
Die schwarzäugige Susanne ist eine Kletterpflanze, die uns mit ihrer üppigen Blütenpracht bezaubert. Die Pflanze stammt aus warmen Regionen Afrikas. Sie gilt als robust und verträgt Trockenheit sehr gut. Feuchtigkeit und Pflegefehler hingegen lösen leicht einen Mehltaubefall aus.

Wie entsteht Mehltau bei der schwarzäugigen Susanne?
Obwohl die schwarzäugige Susanne als sehr robust gilt, wird sie am falschen Standort oder bei Pflegefehlern schnell geschwächt. Dadurch können Krankheitserreger der Pflanze schaden. Mehltaupilze befinden sich auf befallenen Pflanzen oder auf dem Boden darunter. Durch Wind und Regen werden die Sporen dieser Pilze auf andere Pflanzen verteilt. Steht die schwarzäugige Susanne zu nass und trocknen die Blätter nicht ab, finden die Sporen dort optimale Wachstumsbedingungen. Um von Beginn an vitale und abwehrstarke Exemplare heranzuziehen, sollten Sie bei der Aussaat der Schwarzäugigen Susanne auf nährstoffarme Anzuchterde und Temperaturen um 18 bis 20 Grad achten.
Wie bekämpfe ich Mehltau bei der schwarzäugigen Susanne?
Als erste Maßnahme bei falschem Mehltau an der schwarzäugigen Susanne müssen Sie alle betroffenen Pflanzenteile entfernen. Entsorgen Sie diesen nicht im Kompost, sondern im Hausmüll. Stellen Sie die Pflanze an einen sonnigen und trockenen Standort. Spritzen Sie die Pflanze mit Knoblauchsud. Hierfür überbrühen Sie 50 Gramm Knoblauch mit einem Liter kochendem Wasser. Nach 24 Stunden, können sie ihn sieben und nutzen. Als Spitzmittel sollten Sie den Knoblauchsud im Verhältnis 1:10 im Wasser verdünnen und dann alle drei Tage verwenden.
Welche Maßnahmen helfen gegen einen Befall mit Mehltau?
Die schwarzäugige Susanne ist eine Kletterpflanze und sollte an einer Rankhilfe wachsen. Dadurch wird die Pflanze luftiger und die Blätter können besser abtrocknen. Nach einem starken Regen können Sie das Wasser auf den Blättern durch leichtes Schütteln reduzieren.

Tipp
Der richtige Standort
Die schwarzäugige Susanne benötigt einen sonnigen Platz mit mindestens 3 Stunden direkter Sonne. In feuchten und kühlen Sommern sollten Sie den Kübel an einen sonnigen aber überdachten Standort möglichst nah ans Haus stellen. Gießen Sie nur auf die Erde oder die Wurzeln. Mit diesen Maßnahmen vermeiden Sie zu viel Feuchtigkeit auf den Blättern und damit einen Befall mit Mehltau. Sollte eine Pflanze dennoch zu stark geschädigt sein, sorgt die Vermehrung der Schwarzäugigen Susanne durch eine Aussaat zwischen Februar und April für blütenreichen Ersatz.
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