Rote Bete einfrieren – die rote Knolle nur gekocht frosten

Der erdige Geschmack der Roten Bete ist nicht jedermanns Sache, aber gesund ist sie allemal. Frische Knollen können von Juli bis Oktober aus der heimischen Gartenerde gezogen werden. Gern dürfen ein paar davon vorübergehend der Gefriertruhe anvertraut werden.

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Rote Bete sollte nur gekocht eingefroren werden

Lange Lagerzeit durch Einfrieren

Obwohl die Rote Bete im Kühlschrank bis zu vier Wochen lagerfähig ist, lohnt sich das Einfrieren dennoch. Bei Minusgraden ist die gesunde Knolle nämlich noch weitaus länger haltbar. So kann sich der Genuss der eigenen Ernte über Monate erstrecken.

Nicht in rohem Zustand einfrieren

Rote Bete ist eine anspruchsvolle Knolle, wenn es ums Einfrieren geht. Sie darf nicht roh eingefroren werden, auch das schnelle Blanchieren reicht ihr nicht aus. Dieses Gemüse muss vor der Lagerung in einem Gefrierschrank durchgegart werden. Keine Sorge, danach bleiben ihr immer noch reichlich gesunde Inhaltsstoffe erhalten.

Ein paar Knollen und ein paar Küchenutensilien

Frische Knollen können Sie entweder direkt aus Ihrer Gartenerde zupfen oder im Herbst günstig auf dem Markt kaufen. Um sie auf den Frost in der Gefriertruhe vorzubereiten, benötigen Sie noch ein paar hilfreiche Küchenutensilien:

  • Gemüsebürste für das Säubern
  • scharfes Küchenmesser
  • großen Topf mit Deckel
  • geeignete Gefrierbehälter

Knollen kochen – Schritt für Schritt

  1. Säubern Sie die Knollen mit der Gemüsebürste von anhaftenden Schmutzpartikeln.
  2. Geben Sie die gesäuberte Rote Bete in einen Kochtopf und füllen Sie diesen zu Hälfte mit kaltem Wasser.
  3. Bringen Sie das Wasser zu kochen und lassen sie die Knollen danach auf niedriger Stufe je nach Größe 30 bis 60 Minuten köcheln. Wenn sich die Schale leicht löst, ist die Rote Bete ausreichend gegart.
  4. Schälen Sie die abgekühlten Knollen.
  5. Schneiden Sie die Rote Bete in kleine Würfel oder Scheiben.

Tipps

Der direkte Kontakt mit Roter Bete sorgt für rote Finger. Diese befreien Sie mit etwas Zitronensaft ganz leicht von der unerwünschten Färbung.

Portionieren, verpacken und einlagern

Der intensive Geschmack dieser Knollen wir zumeist in kleinen Mengen genossen. Es ist daher sinnvoll, die vorgegarten Stücke in kleineren Portionseinheiten aufzuteilen und separat einzufrieren. So handlich verpackt lässt sich Rote Bete auch besser im Gefrierschrank verstauen.

Beschriften Sie alle Behälter, ob Gefrierbeutel oder Dose, damit Sie jederzeit den Inhalt identifizieren und die Haltbarkeit überprüfen können.

Haltbarkeit und Auftauen

Rote Bete behält in der Gefriertruhe acht Monate ihre Farbe und ihre gesunden Inhaltsstoffe. Vor der Verwendung wird sie nur leicht angetaut.

Fazit für Schnell-Leser:

  • Einfrieren: Rote Bete verträgt hohe Minusgrade. Die Inhaltsstoffe bleiben erhalten, die Haltbarkeit wird verlängert
  • Voraussetzung: Die Knollen müssen vor dem Einfrieren gekocht werden, dürfen nicht roh in die Truhe kommen
  • Frische Knollen: Direkt aus dem eigenen Garten ernten oder im Herbst günstig auf dem Markt kaufen
  • Notwendige Utensilien: Gemüsebürste, scharfes Küchenmesser, Kochtopf, Gefrierbehälter
  • Vorbereitung: Knollen mit Gemüsebürste säubern
  • Schritt 1: Knollen in einen Topf geben und mit kaltem Wasser zur Hälfte bedecken
  • Schritt 2: Rote Bete je nach Knollengröße in 30 bis 60 Minuten gar kochen, bis sich die Schale leicht löst
  • Schritt 3: Knollen aus dem Kochwasser herausnehmen und abkühlen lassen, anschließend von der Schale befreien
  • Tipp: Rot gefärbte Finger bekommen Sie mit einem Spritzer Zitronensaft wieder sauber
  • Schritt 4: Rote Bete in mundgerechte Würfel oder Scheiben schneiden
  • Portionieren: Stücke in kleinere, verbrauchsgerechte Mengeneinheiten aufteilen und in separate Behälter füllen
  • Beschriften: Alle Behälter jeweils mit Inhalt und Datum beschriften
  • Haltbarkeit: Acht Monate lang bleibt Rote Bete im Gefrierschrank gesund und genießbar
  • Auftauen: Rote Bete vor der Weiterverwendung nur leicht antauen

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Snowbelle/Shutterstock

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