Radieschen säen

Radieschen säen macht wenig Arbeit und lohnt sich doppelt

Radieschen sind anspruchslos und sehr gesund. Außer Kalium, Kalzium, Eisen und den Vitaminen A, B1, B2 und C enthalten sie Senföle. Die schmecken nicht nur würzig, sondern wirken auch antibakteriell und können vor Infektionen schützen. Radieschen säen sorgt für mehr Geschmack und Gesundheit im Sommer.

Der Klassiker unter den Radieschen ist die rote, runde Knolle. Wer experimentieren will, kann in unterschiedlichen Farben kugelige, ovale oder zylindrische Radieschen säen. Zu den beliebtesten Sorten zählen diese.

  • Cherry Belle –rote Knollen mit mildem Buttergeschmack
  • Raxe – rote Knollen mit mild würzigem Geschmack
  • Sora – rosa farbig mit fleischigen Knollen
  • Rudi – dunkelrote Knolle mit würzigem Geschmack
  • Zlata – gelbe Knolle mit wenig Schärfe

Was braucht man zum Aussäen von Radieschen?

Radieschen sprießen schnell in die Höhe und benötigen kaum Pflege. Ob im Beet oder Pflanzkasten – Radieschen reifen in wenigen Wochen. Diese 5 Dinge benötigst Du, wenn Du Radieschen selber aussäen willst.

  • Radieschensaat
  • Gemüsebeet oder Pflanzkasten
  • Erde
  • Kompost oder Dünger
  • Vogelscheuche oder Netz

Radieschen aussäen geht ganz einfach und kann jedes Kind

Radieschen wachsen schnell und brauchen außer etwas Wasser keine weitere Pflege. Deshalb drückt man Kindern, wenn sie gärtnern wollen, Radieschensamen in die Hand. Trotzdem sollte man folgende Empfehlungen aus der Praxis beherzigen, um immer knackig frische Radieschen ernten zu können.

Du willst den ganzen Sommer über frische Radieschen?

Dazu musst Du von März bis September alle drei Wochen Radieschensamen neu anbauen. Aber beachte bitte: Radieschen können am selben Standort erst nach vier Jahren wieder angebaut werden. An einem lichten bis halbschattigen Standort wachsen Radieschen bereits ab 5° Grad.

Der Boden sollte möglichst wasserdurchlässig, nährstoffreich und humos sein. Die Düngung erfolgt am besten mit Kompost, der oberflächlich in den Boden eingearbeitet wird. Als Flachwurzler ziehen Radieschen ihre Nährstoffe aus den oberen Bodenschichten.

Zur Aussaat streust Du die Samen in Saatrillen 1 Zentimeter tief ein. Anschließend leicht mit Erde bedecken. Für ein gesundes Wachstum benötigen die Saatkörner etwa 4 Zentimeter Abstand. Zwischen den Saatreihen sollten etwa 15 Zentimeter berücksichtigt werden. Zu eng gesäte Samen bilden reichlich Blätter aber keine Knollen. Deshalb einzelne junge Pflänzchen nach dem Keimen auf etwa 4 Zentimeter ausdünnen.

Das brauchen Radieschen, um schnell knackig und reif zu werden

Außer genügend Platz, Luft und Wasser brauchen Radieschenpflanzen nichts. Die Erde muss immer gleichmäßig feucht bleiben. Zuviel Nässe ist für die Jungpflanzen ebenso schädlich wie Trockenheit. Aufgrund der kurzen Reifezeit kannst Du Radieschen innerhalb von vier bis sechs Wochen ernten. Die scharfen Knollen müssen rechtzeitig vor der Blüte aus der Erde. Sonst verliert sich der würzige Geschmack und sie werden hohl und holzig.

Tipps & Tricks

Warum nicht das Schöne mit dem Leckeren Kombinieren? Radieschen gedeihen auch in Balkonkästen. Das verspricht bei der richtigen Sortenwahl wie beispielsweise den robusten Eiszapfen optische als auch geschmackliche Höhepunkte.

Beiträge aus dem Forum

  1. Das ineinandergreifende Räderwerk der Natur

    Liebe Foristen, dies wird kein fröhlicher Beitrag über Blümchen, Bienchen und Vögelchen, obwohl es genau diese betrifft! Dieser Beitrag ist ein Blick in unsere Zukunft, vor der wir unsere Augen nicht verschließen dürfen, wichtig für uns alle, ob Gärtner oder Hobbygärtner. Man muß kein Wissenschaftler sein, nur mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen um zu sehen und zu hören, was sich um uns herum so tut. Gestern, am späten Abend las ich auf t-online-Seite einen Beitrag, erstellt von wissenschaftlichen Mitgliedern der Virginia Commonwealth University/USA, der mich total wegen seines Inhalts schockierte und den ich hier sinngemäß wiedergeben möchte: []

  2. Der Frühling naht

    Liebe Mitforisten, balzende Wildvögel an der Futterstelle heute morgen, läßt die Ahnung auf einen baldigen Frühling zu. Bitte, füttern Sie die gefiederten Freunde trotzdem weiter! Es ist bitter notwendig. LG Bateman

  3. Schlechten Geruch und Schimmel bekämpfen

    Hallo zusammen, wie jeden Winter habe ich auch dieses Jahr wieder das Problem, dass es in der Laube etwas muffig riecht. Das liegt zum einen daran, dass ich nicht oft in der Laube bin und somit nicht richtig lüften kann, zum anderen ist auf Grund der niedrigen Temperaturen die Luftfeuchtigkeit ziemlich hoch. Da ich ganz gern Schimmel vermeiden, den Geruch loswerden und gleichzeitig aber nicht dauernd die Heizung laufen lassen will, habe ich mich mal ein bisschen umgeschaut und auf Ebay einen sogenannten Solar-Luftkollektor von Oscar gefunden. Wenn ich das richtig verstanden habe, montiert man das Teil an die Hauswand []

  4. Longan Frucht

    Habe heute eine Doku gesehen über die Longan Frucht,gegessen oder aber auch im Kaufladen gesehen habe ich diese Frucht aber noch nie :oops: Kennt jemand von euch sich mit dieser Frucht aus ?zuhause ist Longan wohl eher im Mittelmeer raum

  5. Bohnenkraut auf Balkon?

    Hallo meine Lieben, vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Ich hatte bislang mein Bohnenkraut immer im Garten, doch habe ich leider keinen Platz mehr dafür. Nun meine Frage, kann man das Bohnenkraut (wer nicht genau weiß, was das ist, hier habe ich einen interessante Artikel entdeckt) auch problemlos auf dem Balkon anpflanzen / ziehen?

  6. Geranien aus dem Winterschlaf holen

    Pelargonium ist der botanische Name unserer so heißgeliebten Geranie. Sie ist Ende des 17. Jahrhundert aus Südafrika nach Mitteleuropa gekommen und geblieben, also quasi als "Einwanderer mit Bleibestatus". Sie gehört zur Gattung der Storchenschnabelgewächsen. Einige Zeitlang wurde sie als spießig angesehen, ist nun aber wieder voll im Trend und wurde mehrmals als Pflanze des Jahres ausgezeichnet. Sie verschönert unsere Balkone, Schalen und Töpfe mit einer riesiger Anzahl von Blüten in prachtvollen Farben, es gibt sie stehend, hängend, auch mit gefüllten, mehrfarbigen Blüten. Ich lebte mit meiner Familie lange Jahre im Alpenvorland, unsere Ausflüge erfolgten in fast sämtliche Alpenregionen. Eine der []