Pistaziensamen – Einst die Frucht der Könige

Pistaziensamen sind nicht nur lecker, sie enthalten auch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Trotz ihres hohen Fettgehalts werden sie bei Schlankheitskuren empfohlen. Aus frischen, unbehandelten Samen lassen sich neue Pistazienbäume ziehen und als Kübelpflanze oder im Freiland halten.

Pistaziensamen

Pistazien sind keine Nüsse, sondern Steinfrüchte

Obwohl sie viel Ähnlichkeit mit Nüssen haben, handelt es sich bei Pistazien um Steinfrüchte. Ihr Geschmack erinnert an Mandeln. Deswegen werden sie auch als „grüne Mandel“ bezeichnet.

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Auf Anordnung der sagenhaften Königin von Saba wurden Pistazien zur königlichen Frucht ernannt. Für das einfache Volk war der Verzehr lange Zeit verboten.

Reife Pistaziensamen erkennen

Die Samen wachsen in sehr harten, beigefarbenen Hüllen heran. Sie können nur alle zwei Jahre geerntet werden.

Pistazien sind reif, wenn die harte Schale sich verfärbt und unten aufspringt. Darunter ist der in eine rötliche Haut gehüllte grüne Kern zu erkennen. Je grüner die Pistazie ist, desto besser ist ihre Qualität.

Pistazien roh essen oder rösten

In Deutschland kommen Pistazien meist schon geröstet in den Handel. Oft sind sie auch gesalzen. Durch das Rösten verstärkt sich das Aroma. Beliebt sind Pistazien als

  • Knabberei
  • Eissorte
  • Schokolade
  • Pralinen
  • Bäckerei
  • Ölherstellung

Zum Aussäen nur ganz frische Kerne verwenden

Wenn Sie eigene Pistazienbäume aus Pistaziensamen ziehen möchten, müssen Sie ganz frische Kerne verwenden. Sie dürfen weder geröstet noch lange gelagert sein.

Die Samen werden vor dem Einpflanzen mehrere Tage in Wasser gelegt, damit sie besser keimen.

Tipps & Tricks

Bei der Lagerung von Pistazien ist Vorsicht geboten. Nur an einem kühlen, trockenen Ort können sich keine Schimmelpilze entwickeln. Hunde sollten keine Pistazien zu Fressen bekommen, da sie auf die Pilzsporen besonders stark reagieren.

Text: Sigrid Hestermann

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