Eine Drainage aus Styropor für den Pflanzkübel

Eine Drainage im Pflanzkübel ist ein absolutes Muss. Meistens besitzen Tontöpfe dafür extra Löcher, durch die das Wasser abfließen kann. Wer jedoch nur Erde in den Pflanzkübel füllt, bezweckt damit, dass sich das Substrat nach einer Weile verdickt und die Flüssigkeit nicht abfließen kann. Was dagegen hilft? Eine Schicht aus Styropor! Lesen Sie hier, wie es funktioniert.

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Styropor lässt überflüssiges Wasser gut ablaufen

Vorteile einer Drainage aus Styropor?

Styropor

  • lässt das Wasser besser ablaufen
  • ist viel leichter als eine Drainage aus Steinen
  • speichert obendrein Wärme und schützt den Wurzelballen vor Frost
  • ist überall erhältlich und kostet kaum etwas

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Worauf achten?

Verteilen Sie das Styropor als unterste Schicht im Pflanzkübel und geben Sie erst anschließend Blumenerde darauf. Wie hoch Sie die Drainageschicht anlegen, hängt von der Größe Ihres Pflanzkübels ab. Hier gilt, je höher der Topf, umso höher muss auch die Drainage Schicht sein. Wenn Ihre Pflanzen nicht besonders tief wurzeln, vereinfachen Sie sich den Transport des Kübels sogar maßgeblich, indem Sie die Styropor Schicht so hoch wie möglich schichten. Selbst wenn sich das Material mit Wasser vollgesogen hat, ist es immer noch viel leichter als eine übliche Drainage aus Kieselsteinen.

Eignet sich Styropor auch für den Außenbereich?

Egal ob auf dem Balkon, im Haus oder im Garten, Styropor ist immer eine empfehlenswerte Alternative. Wie in den Vorteilen bereits erwähnt, wirkt es im Winter überdies kälteisolierend. Einen vollständigen Frostschutz für empfindliche Pflanzen kann es jedoch nicht ersetzen. Dennoch sorgt Styropor gleichermaßen für mehr Luftzirkulation innerhalb des Kübels, da die einzelnen Brösel nicht verklumpen. Achten Sie aber bitte weiterhin auf eine artgerechte Wassergabe. Styropor ist kein Freifahrtschein, um die Pflanze nach Lust und Laune zu wässern.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: KAWEESTUDIO/Shutterstock

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