Pastinaken ernten

So ernten Sie Ihre Pastinaken monatelang frisch aus dem Beet

Die Ernte-Saison von Pastinaken wird wie bei anderen Gemüse-Sorten maßgeblich vom Aussaattermin bestimmt. Eine Besonderheit stellt bei diesem Wurzelgemüse die einfache Wintereinlagerung im Freiland dar, bei der die Wurzeln bis zur Ernte ungeschützt im Boden verbleiben können.

Pastinaken im September als Frischgemüse ernten

Wenn Sie die winterliche Bodenfeuchte für die Keimung ausnützen und Pastinaken von März bis Mai im Freiland ansäen, können Sie bereits im September schmackhafte und vitaminreiche Pastinaken-Wurzeln ernten. Schaumsuppen und Pürees aus selbst angebauten Pastinaken passen geschmacklich hervorragend zu den Wildgerichten im Herbst. Geraspelt ergeben die Wurzeln der Pastinake mit einem Dressing auch einen schmackhaften Rohkost-Salat.

Die Aussaat im Juni für die Ernte als Wintergemüse

Eine späte Aussaat von Pastinaken im Juni macht eine Ernte des Wurzelgemüses frühestens im Oktober oder November möglich. Allerdings haben Pastinaken-Wurzeln die praktische Eigenschaft, dass sie bei einem späten Anbau ab Juni für eine Nutzung als Wintergemüse direkt im Boden gelagert werden können.

Im Herbst das Laub der Pastinaken abschneiden

Wenn Sie spät ausgesäte Pastinaken den ganzen Winter über frisch aus dem Beet holen wollen, ist im Herbst ein Abschneiden des Laubs sinnvoll. So wird ein Austrocknen der Wurzeln durch den Stängel verhindert. Außerdem kann das Laub der Pastinaken problemlos als Grünfutter für Hasen, Meerschweinchen und andere Kleintiere verwendet werden.

Schützen Sie sich vor Irritationen der Haut

Die Blätter von Pastinaken enthalten sogenannte Cumarinverbindungen, die zusammen mit Sonnenlicht zu Reizungen der Haut führen können. Da es nach einer Berührung mit Pastinaken-Laub sogar zu Blasen-Bildung und Pigmentierungen der Haut kommen kann, sind Handschuhe bei jeder Arbeit rund um die Pastinaken dringend zu empfehlen. Eine Ernte der Wurzeln nach der Entfernung des Laubs ist ohne Schutz möglich, da diese ungefährlich sind.

Tipps & Tricks

Da Pastinaken-Wurzeln einen sehr hohen Mineralstoffgehalt und einen niedrigen Nitratgehalt aufweisen, können sie gut für die Zubereitung von Babybrei verwendet werden. Für die Zubereitung als Eintopf, Püree oder Suppeneinlage ist nur eine sehr kurze Garzeit notwendig. In Stücke geschnitten können Pastinaken auch mit Olivenöl beträufelt und für etwa 10 Minuten bei 150°C im Backofen gegart werden, um so zu knusprigen und gesunden Pastinaken-Chips zu werden.

Beiträge aus dem Forum

  1. Ochs vorm Berg, verunsichert

    Habe ein 5mx3m Gemüsebeet den Herbst/Winter hindurch ausgehoben und bin nun fast fertig. Der ausgehobene Schotter füllt inzwischen die Schlaglöcher auf dem Weg über die Felder.

    Jetzt fehlt noch das mit am Wichtigste: die Erde.

    Nur da bin ich etwas ratlos.

    Ein Teil des Beetes ist bereits gefüllt, aber die Konsistenz dieser Erde erscheint so etwas von unpassend: wenn naß so zäh und naßgetränkt, dass da sicherlich keine Luft durchkommt. Habe mich beim Anpflanzen von Kartoffeln beim händischen Graben schon schwer getan (zu hoher Ton-Anteil).

    Tatsächlich ist das eine mir in ihren Anteilen nicht weiter bekannte Mischung aus Humus, Erde, die für den Rasen vorgesehen war (daher mit vielen Sandanteilen?) sowie Erde, die ich bei Süderde gezielt für 's Beet gekauft hatte. Die hatten mir dort damals zwei unterschieldiche Erden zur Auswahl gestellt und ich hab'e eine genommen. Die Rechnungen hab' ich natürlich nicht mehr. :-)

    Kann ich meine bestehende Erde analysieren lassen und mit einer richtig gemischten Erde ergänzen? Wäre schade sie zu entsorgen ohne verlässlich zu wissen, das sie das unbedingt sein muss.

    inkatron

  2. Was ist das?

    Hallo, ich habe ein strauchartige Pflanze gekauft und leider den Namen vergessen, der mir genannt wurde. Sie blüht gelb und soll eine Heilpflanze sein. Weiß wer, wie sie heißt? Vielen Dank!

  3. Minze oder Pfefferminze?

    Ist das (Foto unten) eine Minze oder eine Pfefferminze? Ich habe mich schon immer gefragt, wo die Unterschiede liegen. Weiß das jemand? Welche Merkmale unterscheiden die beiden und woran kann man sie erkennen?

  4. Was hat meine Minze?

    Hallo,
    meine Minze hat weiße Flecken auf den Blättern und zwar schon eine ganze Weile. Was ist das und woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
    Lieben Dank im Voraus!

  5. Zitronenbäumchen gießen

    Liebe Gartengemeinde,
    um unsere sonnige Loggia zu schmücken, haben wir uns ein Zitronenbaümchen zugelegt.
    Auf mehreren Internetseiten habe ich gelesen, dass diese nur mit kalkfreiem Wasser gegossen werden sollen.
    Auf dem Begleitzettel an der Pflanze steht jedoch genau das Gegenteil:
    "Tipp vom Gärtner: Verwenden Sie kein zu weiches Wasser (Regenwasser), da Zitruspflanzen durchaus auch Kalk benötigen! Mittelhartes Wasser ist ideal (mind. 15 Grad deutscher Härte)"
    Laut unserer Wasserversorgung haben wir weiches Wasser (5 Grad Härte).
    Kann ich also Leitungswasser zum Gießen verwenden???
    Wer weiß Rat?