Paranuss Selen

Die Paranuss – Nuss mit dem höchsten Selengehalt

Keine anderes pflanzliches Lebensmittel enthält so viel Selen wie die Frucht des Paranussbaums. Aber nicht nur wegen des Selengehalts ist die Nuss so gesund. Sie enthält außerdem viele Mineralstoffe und Vitamine - leider aber auch viel Fett.

Wie viel Selen enthält die Paranuss?

In 100 Gramm Paranüssen sind 1,9 Milligramm Selen enthalten. Keine essbare Pflanze hat einen so hohen Selengehalt.

Selen gehört zu den Antioxidantien, die die Zellen des Körpers vor den freien Radikalen schützen. Diese dringen in Körperzellen ein und gelten als einer der wichtigsten Verursacher von Krebs.

Das Selen verhindert die Entartung der Zelle. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Spurenelement als Schutz gegen Nervenerkrankungen wie Multiple Sklerose oder Alzheimer wirkt.

Zwei Nüsse decken den Tagesbedarf

Bereits der Verzehr von wenigen Nüssen deckt nach Meinung von Experten den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen.

Wer drei- bis viermal in Woche ein paar Paranüsse auf den Speiseplan bringt, versorgt seinen Körper optimal mit dem wichtigen Spurenelement.

Paranuss sind sehr fettreich

Paranüsse sind nicht nur wegen des hohen Gehalts an Selen begehrt. Sie enthalten eine Reihe von Stoffen, die der menschliche Körper braucht, um seine Funktionen aufrechtzuerhalten.

Der Fettanteil ist mit 66,4 Gramm auf 100 Gramm Paranuss sehr hoch, nur Pekannüsse enthalten noch mehr Fett. Allerdings handelt es sich hauptsächlich um die gesunden ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

100 Gramm Paranüsse schlagen mit 660 Kalorien zu Buche. Menschen, die unter Fettleibigkeit leiden oder eine Diät machen, sollten Paranüsse deshalb nur in sehr kleinen Mengen verzehren.

Was die Paranuss außer Selen und Fett noch enthält

  • Ballaststoffe
  • Natrium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Kalium
  • Calcium
  • Eisen
  • Zink
  • Vitamine C, B6, B12, E

Schimmelbefall von Paranüssen

Die Kerne der Paranuss werden roh gegessen. Sie aus der extrem harten Schale zu lösen, erfordert einige Anstrengungen. Deswegen kommen die Nüsse oft bereits geschält und poliert in den Handel.

Leider besteht dadurch die Gefahr, dass sich gefährlich Schimmelpilze auf den Nüssen bilden, die gesundheitsschädlich sind und Vergiftungen hervorrufen können.

Es ist deshalb besser, nur ungeschälte Paranüsse zu kaufen und sie erst kurz vor dem Verzehr zu knacken. Geschälte Nüsse müssen so schnell wie möglich verbraucht werden.

Auf den Geschmack achten

Der hohe Fettgehalt der Paranüsse kann dazu führen, dass die Nüsse schnell ranzig werden. Erkennbar ist dies an einem üblen Geruch.

Ranzige Nüsse schmecken sehr unangenehm. Frische, gesunde Paranüsse haben ein süßes, nussiges Aroma.

Paranüsse, die komisch schmecken oder riechen, dürfen nicht gegessen werden, sondern gehören in den Mülleimer.

Tipps & Tricks

Im Gegensatz zu Haselnüssen und vielen anderen Nussarten lösen Paranüsse nur sehr selten Allergien aus. Sollten Sie allerdings beim Verzehr ein Brennen auf der Zunge verspüren oder Schwellungen bekommen, gehören Sie zu den Menschen, die auf Paranüsse allergisch reagieren.

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