Mönchspfeffer anbauen – so gelingt es auch bei Ihnen daheim

Mönchspfeffer bietet viele Argumente für seine Kultivierung. So wussten schon die Mönche des Mittelalters um seine heilenden Gaben für uns Menschen. Das spiegelt sich in der Namensgebung wieder. Natürlich darf man den Strauch auch ausschließlich für seine zauberhaften Blütenstände im Garten platzieren.

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Mönchspfeffer steht gern geschützt und sonnig

Eine Pflanze auftreiben

Sie können eine Jungpflanze im stationären Gartenhandel oder in einem Onlineshop kaufen. Alternativ können Sie sie auch selbst vermehren, indem Sie Samen besorgen und aussäen, oder sich von einem anderen Mönchspfeffer-Freund einen Steckling schneiden lassen. Damit kann der erfolgreiche Anbau dieser Pflanze starten. Im Übrigen gibt es verschiedene Mönchpfeffer Sorten, die weiß, violett, blau, rot oder rosa blühen.

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Standort sorgsam wählen

Ein eigener Garten ist keine zwingende Voraussetzung, wenn Sie sich diese Pflanze wünschen. Der winterharte Strauch gibt sich auch mit einem sehr großen Kübel zufrieden. Damit findet er auch auf einem Balkon ein brauchbares Zuhause.

An seinem Standort braucht der Strauch genügend Platz, denn er kann bis zu 3 m hoch und breit werden. Im Kübel bleibt er zwar kleiner, kann aber im Vergleich zu anderen Balkonpflanzen als Riese bezeichnet werden. Das sind die weiteren Kennzeichen seines idealen Standortes:

  • warm
  • windgeschützt
  • sonnig
  • durchlässiger Boden
  • alkalische Erde

Maßgeschneidert pflegen

Die Pflege dieses Strauchs besteht vornehmlich aus Düngen, Gießen und Schneiden. Da Mönchspfeffer gut mit Trockenheit auskommt, müssen Sie nur gießen, wenn es wirklich lange nicht geregnet hat. Im Frühjahr wird der Strauch auf bis zu 20 cm zurückgeschnitten. Dann wird auch reichlich mit reifem Kompost gedüngt.

Kübelpflanzen brauchen mehr Beachtung

Kübelpflanzen brauchen regelmäßige Zuwendung. So wird witterungsbedingt gegossen und während der Vegetationsperiode alle zwei Wochen gedüngt. Vor dem Winter müssen Sie sich auf die Suche nach einem frostfreien Überwinterungsort machen, der dunkel sein darf. Im Frühling ist bei Bedarf Umtopfen angesagt, stets mit einer Drainageschicht.

Bewundern und ernten

Wenn Sie Mönchspfeffer wegen seiner Schönheit pflanzen, dürfen Sie alljährlich von Juli bis September seine Blütenähren bewundern. Die weichen Pflanzenteile haben aber auch einen pfefferähnlichen Geschmack, der beim Würzen von Speisen willkommen ist.

Heilwirkung entfalten Blätter, Blüten und die rotschwarzen Früchte. Wenn Sie dieser Bereich der Nutzung interessiert, sollten Sie nicht experimentieren, sondern sich zuvor über Anwendungsgebiete und Dosierung genauestens informieren.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Manfred Ruckszio/Shutterstock

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