So hilft Natron gegen Mehltau

Schmutziger Belag auf den Blättern? Das muss nicht sein! Verpassen Sie Ihren Rosen oder Gemüse Pflanzen mit einer eigens hergestellten Natron- Wasser Lösung eine effiziente und gleichsam schonende Reinigung. Das Wundermittel Natron erweist sich nicht nur im Haushalt als besonders wirksam, sondern hilft auch Gärtnern, Beete schädlingsfrei zu machen. Das Beste ist, dass Natron die Umwelt in keinster Weise belastet. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie das effektive Mittel mit nur wenigen Zutaten selbst herstellen.

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Natron mit Wasser vermischt vertreibt Mehltau

Natron Gemisch anrühren

  1. zwei Teelöffel Natron (zum Beispiel als Form von Backpulver) mit einem Liter Wasser vermischen
  2. in eine Sprühflasche füllen
  3. befallene Pflanzen alle zehn Tage mit der Lösung besprühen

Spezielle Behandlung für Gemüse Pflanzen

Für die Behandlung von Obst und Gemüse müssen Sie der Natron- Wasser Lösung noch ein paar Inhaltsstoffe hinzufügen:

  • ein Teelöffel Natron
  • ein Liter Wasser
  • ein Teelöffel Rimulgan (dient als Emulgator)
  • und ein Esslöffel Niemöl

Wirkungsweise

Mehltau entsteht durch einen Scheinpilz, der sich je nach Art auf eine Pflanzen Sorte spezialisiert. Dabei befällt er vor allem Rosen, Gurken Pflanzen, Weintrauben Reben oder Apfelbäume. Der Grund: der Pilz mag keine Säure. Das Natron erzeugt aber einen leicht alkalischen Film auf den Blättern, die den Befall abtöten. Bei regelmäßiger Anwendung besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Schädling auch nicht wieder auftritt. Daher können Sie das Natron- Wasser Gemisch auch als vorbeugende Maßnahme benutzen. Wischen Sie den Mehltau dafür gründlich ab und besprühen Sie die Blätter von Zeit zu Zeit. Da es sich um rein natürliche Stoffe handelt, besteht keine Gefahr für die Umwelt. Selbst Tiere können arglos von den besprühten Blättern fressen. Da es vordergründig die Säure ist, die den Mehltau in die Flucht schlägt, eignen sich auch Milchprodukte wie Buttermilch, die Milchsäurebakterien enthalten, für die Behandlung.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Alexander Ruiz Acevedo/Shutterstock

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