Wie lange leben Mücken?

Spätestens wenn die Temperaturen im Juni die 20°C Marke überschreiten, scheinen Mücken aus ihren Löchern zu kriechen. Plötzlich schwirren die Blutsauger überall und niemand ist vor ihren Stichen sicher. Dabei beginnt die Plage schon viel früher. Erfahren Sie auf dieser Seite Fakten über die Lebensdauer von Mücken, die Sie bestimmt noch nicht wussten.

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Nur weibliche Mücken überleben den Winter

Wie lange leben Mücken?

Viele Menschen gehen davon aus, dass sich ein Mückenleben nur auf die Sommermonate beschränkt. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Männchen leben in dieser Zeit lediglich zehn Tage. Weibchen bleibt im adulten Alter gerade einmal sechs Wochen. Ihre Lebensdauer im Winter erstreckt sich hingegen über einen sehr viel längeren Zeitraum. Dies gilt allerdings nur für die Weibchen. Auch hier sterben die Männchen, wenn der erste Frost naht.

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Lebenszyklus

In ihrem Leben durchläuft eine Mücke folgende Stadien:

  • Ei
  • Larve
  • Puppe
  • Imago

Ei

Mücken legen ihre Eier vorzugsweise in ruhigen Gewässern ab. Bei manchen Arten dient diese Entwicklungsphase gleichsam der Überwinterung.

Larve

Das Stadium der Larve unterteilt sich noch einmal in vier verschiedene Phasen. Auch in dieser Form leben die Jungtiere noch im Wasser. Da sie zu dieser Zeit aber bereits auf Sauerstoff angewiesen sind, bauen sie ein Luftrohr zur Wasseroberfläche. Wie lange eine Mücke sich im Larvenstadium befindet, hängt nicht nur von der Art sondern auch von der Wassertemperatur sowie dessen Nährstoffgehalt ab.

Puppe

Hierbei handelt es sich um die kürzeste Entwicklungsstufe die nur wenige Tage andauert. Während der Zeit als Puppe atmen die Mücken zwar nehmen aber keine Nahrung auf. Meistens verharren die Insekten bewegungslos an der Wasseroberfläche. Bei Gefahr sind sie aber durchaus in der Lage, abzutauchen.

Imago

Das letzte Stadium im Leben einer Mücke verbringt diese als flugfähiges Insekt. Die Lebensdauer beläuft sich auf die oben genannten Zeiten.

Überwintern Mücken?

Mücken ziehen sich im Winter in

  • Garagen
  • Schuppen
  • Kellern
  • Wohnungen
  • oder Viehställen

zurück, nachdem sie ihre Eier abgelegt haben. Allerdings überleben ausschließlich die weiblichen Tiere den Winter. Bei kühlen Temperaturen verfallen sie in eine Winterstarre. In warmen Räumlichkeiten sind sie aber auch in der kalten Jahreszeit aktiv und saugen Blut.
Im darauffolgenden Frühjahr beginnt das Leben einer neuen Generation.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Stanislav71/Shutterstock

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