Kürbisfleisch einfrieren: Drei bewährte Methoden

Ein großer Kürbis ist für eine Mahlzeit meist viel zu viel. Reste des Kürbisfleisches können Sie ganz einfach und schnell tiefkühlen. Wir erklären Ihnen, wie das geht und worauf Sie beim Einfrosten des Herbstgemüses achten sollten.

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Kürbis kann roh oder gekocht eingefroren werden

Kürbis vorbereiten

Vor dem Einfrieren muss der Kürbis zerteilt werden. Hierfür benötigen Sie ein großes, scharfes Messer sowie ein Küchenbrett:

  1. Kürbis der Länge nach halbieren.
  2. Mit einem Suppenlöffel die Kerne und das weiche, fasrige Fleisch, das diese umgibt, herauskratzen.
  3. Den Kürbis vierteln und, abhängig von der Sorte, schälen.
  4. In mundgerechte Würfel schneiden.

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Rohen Kürbis einfrieren

Legen Sie die Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder einen großen Teller und stellen Sie diese für ein bis zwei Stunden in die kälteste Zone des Tiefkühlschranks. Danach füllen Sie die Würfel in Tiefkühlbeutel und gefrieren diese wieder ein.

Durch dieses sogenannte Schockfrosten wird verhindert, dass die Kürbiswürfel zu einem großen Klumpen zusammenfrieren. Diese bleiben einzeln portionierbar und Sie können immer so viel Kürbisfleisch entnehmen, wie Sie gerade benötigen.

Geriebenen Kürbis einfrieren

Reiben Sie den rohen Kürbis vor dem Gefrieren, können Sie diesen in Tiefkühlbeutel geben und flach streichen. Das Herbstgemüse nimmt so etwas weniger Platz im Gefrierschrank weg. Die Kürbisraspel lassen sich wunderbar zu Kürbisbrot oder Kürbiskuchen weiterverarbeiten.

Kürbismus einfrieren

Planen Sie den Kürbis zu Suppe oder Püree zu verarbeiten, empfiehlt es sich, das Herbstgemüse bereits zu Mus verarbeitet tiefzukühlen:

  1. Kürbis vorbereiten und circa zwanzig Minuten weichkochen.
  2. Wasser abgießen und Kürbisfleisch pürieren.
  3. Kürbispüree abkühlen lassen und in Tiefkühlbeutel abfüllen.
  4. Alternativ können Sie es in Eiswürfelbehälter streichen und einfrieren. So lässt sich das Püree portionsweise entnehmen.

Tipps

Werfen Sie die Kürbiskerne nicht einfach weg. Vom Fruchtfleisch gesäubert, getrocknet und geröstet sind die Kerne eine leckere Knabberei, die sich auch als Suppeneinlage oder Zugabe zu Gebäck verwenden lässt.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Ahanov Michael/Shutterstock

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