So pflegen Sie den Japanischen Spindelstrauch – die besten Tipps

Der Japanische Spindelstrauch gehört zu den pflegeleichten und relativ anspruchslosen Gartenpflanzen. Er ist zwar bedingt winterhart, liebt aber doch eher die Wärme. Sie können ihn sowohl in einen Kübel als auch in die Hecke pflanzen.

Euonymus japonicus Pflege
Bei guter Pflege erfreut der Japanische Spindelstrauch mit wunderschönen Blüten
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Den Japanischen Spindelstrauch pflanzen

Der Japanische Spindelstrauch bevorzugt einen warmen, sonnigen bis halbschattigen Standort und einen gut durchlässigen humosen Boden. Zwar gedeiht er auch im Schatten, allerdings leidet dort unter Umständen seine hübsche Blattfärbung und auch seine Blütenfülle.

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Geben Sie Ihrem Spindelstrauch ausreichend Platz, etwa die Hälfte der zu erwartenden Wuchshöhe sollte der Abstand zu den Nachbarn betragen. In der Hecke pflanzen Sie die Sträucher etwas dichter beieinander. Geben Sie etwas gut verrotteten Kompost in die Pflanzlöcher.

Den Japanischen Spindelstrauch richtig gießen

Im Freiland muss der Japanische Spindelstrauch nur mäßig gegossen werden, sollte jedoch nicht austrocknen. Steht er im Kübel, dann gießen Sie ihn regelmäßig. Vermeiden Sie dabei aber unbedingt Staunässe, sonst beginnen die Wurzeln zu faulen und der Spindelstrauch wird anfällig für Krankheiten.

Den Japanischen Spindelstrauch schneiden

Der Japanische Spindelstrauch verträgt durchaus einen kräftigen Rückschnitt, dadurch eignet er sich gut für die Pflanzung einer Hecke oder zur Randbepflanzung von Beeten. Solitärpflanzen können Sie einen Formschnitt verpassen. Bevor Sie das Schnittgut auf dem Kompost entsorgen, nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Sträucher zu vermehren und suchen Sie sich einige geeignete Stecklinge heraus,.

Den Japanischen Spindelstrauch vermehren

Möchten Sie den Japanischen Spindelstrauch aussäen, dann müssen Sie viel Geduld mitbringen, denn er wächst relativ langsam. Das Vermehren durch Stecklinge verspricht da etwas schnellere Erfolge. Der beste Zeitpunkt für diese Art der Vermehrung ist der Hochsommer.

Schneiden Sie einige kräftige schon verholzte Triebe mit einer Länge von etwa 15 – 20 cm und entfernen Sie davon die unteren Blätter. Setzen Sie diese Stecklinge in in nährstoffreichen Boden oder Töpfe mit Anzuchterde und gießen Sie diese gut an.

Das Wichtigste in Kürze:

  • sonnig bis halbschattig
  • durchlässiger Boden
  • mäßig, im Topf regelmäßig gießen
  • Staunässe vermeiden
  • langsam wachsend
  • immergrün

Tipps

Eigene Spindelsträuche lassen sich am leichtesten aus Stecklingen ziehen. Diese können Sie während des Formschnitts gewinnen.

Text: Ursula Eggers

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