Grasnelke: So hoch werden die Pflanzen

Grasnelken gehören zu den beliebtesten Pflanzen, die im Steingarten kultiviert werden. Die Polsterstauden mit ihren ansprechenden Blüten in unterschiedlichen Farben breiten sich rasch und üppig aus, wachsen aber nicht zu sehr in die Höhe.

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Grasnelken werden aufgrund ihrer niedrigen Höhe gern als Bodendecker eingesetzt

Wie hoch werden Grasnelken?

Grasnelken erreichen im Normalfall eine Höhe von 10 bis maximal 20 cm. Sie werden bevorzugt als Polsterstaude in Steingärten oder im Heidegarten angepflanzt und bevorzugen einen sonnigen Standort. Manchmal können Grasnelken, die den botanischen Namen Armeria maritima tragen, eine Höhe von bis zu 40 oder 50 cm erreichen – das allerdings ist im Blumenbeet eher ein Ausnahmefall.

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Gibt es Züchtungen, die höher wachsen?

Die Zuchtsorten „Bloodstone“ mit dunkelroter Blütenfarbe und „Glory of Holland“ mit leuchtend rosa Blüten werden bis zu 25 cm hoch und können sehr gut mit flachen Bodendeckern kombiniert werden.

Welche Grasnelken haben die niedrigsten Wuchshöhe?

Wenn Sie niedrig wachsende Grasnelken, die aufgrund ihres gehäuften Vorkommens auf Salzwiesen an Meeresküsten auch als Strandnelken bezeichnet werden und äußerst insektenfreundlich sind , anpflanzen möchten, sie die folgenden Sorten am besten geeignet:

  1. „Alba“ mit weißen Blüten
  2. „Vesuv“ mit hellroten Blüten

Beide werden nicht höher als 15 cm und sind wie alle Sorten sehr unkompliziert zu pflegen.

Wächst die Grasnelke aufrecht?

Die winterharte und immergrüne Grasnelke, die zur Familie der Bleiwurzgewächse und anders, als man aufgrund des Namens vermuten würde, nicht zu den Nelken zählt, wächst aufrecht und bildet dabei schöne Polsterstauden.

Tipp

Staunässe unbedingt vermeiden

Wenngleich Grasnelken nicht anfällig gegenüber Schädlingen sind – zu viel Nässe können sie nicht aussehen und reagieren darauf mit Wurzelfäule. Um diese zu vermeiden und Schäden an der Pflanze vorzubeugen, sollte man sie stets in einen gut durchlässigen Boden pflanzen und auf keinen Fall zu viel gießen.

Text: Nina Koch