Kann ich Granatapfelkerne mitessen?

Die asiatische Frucht ist ein echtes Superfood, denn sie steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe. Es ist nicht ganz einfach, einen Granatapfel zu verarbeiten. Hier ist das Wissen der richtigen Kniffe Gold wert.

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Die Kerne von Granatäpfeln zu entfernen, wäre eine Heidenarbeit

Fruchtaufbau

Den essbaren Teil der Granatäpfel bildet der glasige Mantel, der die Samen umschließt. Er ist leicht durchscheinedn, saftig und rubinrot bis rosafarben getönt. Diese ummantelten Verbreitungseinheiten sind fest mit einem weißlichen Fruchtfleisch verbunden, welches mehrere Kammern bildet.

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Anders als bei heimischem Obst wird hier nicht das als Albedo bezeichnete Schwammgewebe verzehrt. Es hat einen bitteren Geschmack. Gegessen werden die Kerne mitsamt ihrer Ummantelung. Das Aroma der Samenmäntel ist bei reifen Früchten süßsäuerlich mit einer herben Note.

Reife Früchte erkennen

Da Granatäpfel nicht nachreifen, sollten Sie bereits beim Kauf auf den Reifegrad achten. Frische und ausgereifte Exemplare fühlen sich hart an, sind rau und rissig bis holzig. Sie haben einen vertrockneten Blütenansatz und weisen weder Dellen noch Beulen auf. Wenn Sie weiche oder verfärbte Stellen entdecken, deutet das auf angefaultes Fruchtfleisch hin.

Verwendung

Um an die aromatischen Samen zu gelangen, gibt es verschiedene Varianten. Eine bewährte Methode ist das anfängliche Kneten, bis sich die Granatäpfel weich anfühlen. Halbieren Sie diese anschließend und halten Sie jede Hälfte umgedreht über eine Schüssel. Wenn Sie nun auf die Schale klopfen, fallen die Samen heraus.

Saft pressen

Mit einer Zitruspresse können Sie die Fruchthälften auspressen und frischen Granatapfelsaft erzeugen. Die Samen und Reste des Fruchtfleisches bleiben im Sieb hängen. Allerdings kann das Fruchtgetränk durch Aromen der Schale leicht bitter schmecken.

Pürieren

Granatapfelkerne eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Smoothies. Dazu benötigen Sie einen leistungsstarken Mixer, dessen Messer die Samen gut zerkleinern. Ansonsten kann es passieren, dass Ihr Fruchtsaft etwas körniger wird. Wenn Sie das verhindern möchten, können Sie die Fruchtmasse nach dem Pürieren durch ein Sieb passieren,

Zubereitung:

  • Frucht zerschneiden und Kerne herauslösen
  • zusammen mit 100 Gramm Cranberries und 150 Gramm Joghurt pürieren
  • mit Zucker süßen und 250 Milliliter Sojamilch auffüllen

Tipps

Für eine dickflüssigere Konsistenz können Sie eine Banane mit in den Smoothie geben und mit dem Mixer bearbeiten,

Text: Christine Riel
Artikelbild: FotoMirta/Shutterstock

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