So planen Sie eine Gartenbeleuchtung mit Sachverstand

Die Gartenbeleuchtung dient als stimmungsvolles Gestaltungselement und optimiert die Sicherheit. Um beide Aufgaben ebenso geschmackvoll wie kostengünstig miteinander zu vereinbaren, stellt eine detaillierte Planung die Weichen. Was eine gute Lichtplanung auszeichnet, bringt dieser Ratgeber auf den Punkt.

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Mit der Gartenbeleuchtung können auch Beete nachts in Szene gesetzt werden

Wegebeleuchtung planen – Darauf sollten Sie achten

Mit Licht verleihen Sie Gartenwegen bei Dunkelheit ein freundliches Gesicht und entschärfen mögliche Stolperfallen. Beginnen Sie die Planungsarbeiten für Ihre neue Gartenbeleuchtung daher mit Wegen und Pfaden.

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Pollerleuchten erfüllen die Aufgabe mit Bravour. Achten Sie bitte auf einen Ausstrahlwinkel des Lichtes von 90 Grad für breite Wege und 60 Grad für schmale Pfade. Sieht die Planung hingegen eine Ausleuchtung von Wegesrand und Beet zugleich vor, setzen Sie Pollerleuchten ein mit einem 360 Grad Ausstrahlwinkel.

Sitzplatz stilvoll ausleuchten – So gelingt es

Mit Einbauleuchten setzen Sie Ihre Terrasse und den Sitzplatz im Garten eindrucksvoll in Szene. Installiert im Boden oder Holz, zeichnen die Lichtquellen architektonische Elemente nach und dienen zugleich als Orientierungshilfe. Die folgenden Gestaltungsvarianten erfreuen sich hoher Wertschätzung für die gelungene Lichtplanung:

  • Langgezogene Bodenleuchten als Lichtschienen einplanen, um Treppenstufen oder den Terrassen-Rand zu erleuchten
  • Punktuelle, runde Einbauleuchten als Effektleuchten positionieren, um Sichtschutz- und Hauswände hervorzuheben
  • Mit begehbaren Einbaustrahlern Zugangswege zur Terrasse und dem Sitzplatz markieren

Moderne Leuchtmittel für den Garten sind als Plug & Shine mit Dimmern ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass Sie die Helligkeit der Lampen flexibel steuern können, ganz nach Bedarf und Stimmung.

Lichtplanung für Beete und Pflanzen – Tipps für Planung

Richtig geplant, verwandelt die Gartenbeleuchtung Ihre Beet und Pflanzen bei Nacht in ein florales Märchenland. Ziel der Planungsarbeiten ist die kunstvolle Inszenierung von Lichtinseln, die Bäume, Sträucher, Stauden und Gräser akzentuieren. Die folgenden Tipps weisen den Weg:

  • Kleine Bäume mit breitem Wuchs beleuchten mit breitem Lichtstrahl
  • Majestätische Bäume mit schlanker Silhouette in einen schmalen, hoch reichenden Lichtaustritt setzen
  • In Beete mit Pflanzen in unterschiedlichen Höhen lichtstarke Spots integrieren

Als Faustregel für die kunstvolle Lichtplanung im Garten gilt, dass ein Objekt idealerweise von unten her angestrahlt wird. Diese Prämisse hat überall dort Gültigkeit, wo Sie mit Licht eine magische Aura kreieren möchten.

Solarlampen – dekorative Problemlöser

Kaum eine Gartenanlage bleibt verschont von versteckten Nischen, deren Stromversorgung aus dem Netz aufwändig und unwirtschaftlich ist. Die kostenbewusste Planung sieht für diese Lagen dekorative Solarlampen vor, die ihre Energie von der Sonne erhalten. Ohne Verbindungskabel oder eine Steckdose bringen Kugel- und Bodenleuchten oder Spots Licht ins Dunkel. Einzige Voraussetzung ist eine Ausrichtung nach Süden, damit sich die Solarmodule mit Sonnenenergie aufladen können.

Tipps

Sicherheit wird groß geschrieben bei der Planung einer Gartenbeleuchtung. Das gilt ebenso für die Verlegung der Stromkabel. Erdkabel mit Schutzrohren in einem 60 cm tiefen Graben, eingebettet in eine dicke Sandschicht, bieten Ihnen und Ihrer Familie perfekte Voraussetzungen für ein unbeschwertes Leben im prächtig beleuchteten Garten.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: welcomia/Shutterstock
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