Sind Freesien winterhart?

Während die aus Südafrika stammenden Freesien früher fast nur als Schnittblumen oder Zimmerpflanzen gehandelt wurden gibt es heute immer mehr Arten, die auch in den Garten gepflanzt werden können. Winterhart sind diese Sorten aber nicht.

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Freesien vertragen keinen Frost

Wo kann ich Freesien überwintern?

Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Freesien im Garten überwintern, sie vertragen nämlich absolut gar keinen Frost. Auch als Zimmerpflanze kann die Freesie nicht ganzjährig kultiviert werden, denn nach der Blüte verwelkt das Laub und die Pflanze geht in eine Ruhephase.

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Lassen Sie das Laub immer direkt an der Pflanze trocknen, bevor Sie es abschneiden und die Knolle ausgraben. Anschließend lassen Sie die Knolle einige Tage trocknen, säubern sie und lagern sie dann in einer mit Stroh gefüllten Holzkiste. Alternativ eignen sich auch ein Pappkarton oder oder ein Netz.

Wichtig ist eine gute Luftzirkulation im Winterquartier. Plastikkisten oder -tüten sind für die Lagerung daher nicht gut geeignet. Pflege brauchen die Knollen im Winter praktisch gar nicht. Sorgen Sie lediglich dafür, dass sich die Temperatur im Winterquartier zwischen 15 °C und 20 °C bewegt. Wieder auspflanzen dürfen Sie Ihre Freesien dann nach den Eisheiligen im Mai.

Blüht meine Freesie im nächsten Jahr wieder?

Es ist zwar möglich, Freesien wieder zur Blüte zu bringen, eine Garantie gibt es dafür jedoch nicht. Voraussetzung ist, dass die Freesie optimal überwintert. Dafür muss sie unbedingt schon vor dem ersten Frost aus dem Boden geholt werden. Teilweise sind allerdings auch präparierte Knollen im Handel, die nur ein einziges Mal blühen. Hier lohnt sich eine Überwinterung gar nicht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • nicht winterhart
  • Knolle unbedingt vor dem ersten Frost ausgraben
  • nur gesunde, ausreichend große und unbeschädigte Knollen überwintern
  • nach dem Trocknen bei 15 °C bis 20 °C in Stroh lagern
  • für ausreichen Luftzirkulation sorgen

Tipps

Möchten Sie die Knollen Ihrer Freesien gern überwintern, dann holen Sie diese am besten schon im Oktober aus dem Boden. So vermeiden Sie, dass die empfindlichen Knollen durch frühe Nachtfröste geschädigt werden.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Linda Saavedra/Shutterstock

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