Flammendes Käthchen Frost
Das Flammende Käthchen muss den Winter über drinnen verbringen

Flammendes Käthchen ist nicht winterhart

Etwa von Februar bis Juni erfreut das Flammende Käthchen seine Betrachter mit einer üppigen Blüte. Die Pflanze gilt als recht anspruchslos, wird allerdings in der Regel nach der Blüte weggeworfen. Dies ist allerdings nicht notwendig, denn die Kalanchoe - wie das Flammende Käthchen auch genannt wird - lässt sich unkompliziert überwintern sowie mit ein paar Tricks auch in den Folgejahren zu einer neuerlichen Blüte bringen.

Flammendes Käthchen stammt aus Madagaskar

Das Flammende Käthchen gehört zur Gattung der Kalanchoe, die wiederum zur Familie der Dickblattgewächse gezählt wird. Das sukkulente Gewächs trägt auch den Beinamen Madagaskarglöckchen, was wiederum auf seine Herkunft hindeutet. Die hübsche Pflanze stammt ursprünglich von der afrikanischen Insel Madagaskar und ist dort an ein heißes und sehr trockenes Klima angepasst. Auch bei uns fühlt sich das Flammende Käthchen an einem sonnigen, warmen und geschützten – vor allem regengeschützten – Standort am wohlsten. Natürlich ist die aus den Tropen stammende Pflanze bei uns nicht winterhart – ganz im Gegenteil, denn die Temperaturen sollten auch im Winter nicht unter 10 °C sinken, optimal sind eher 15 bis 22 °C.

Flammendes Käthchen richtig überwintern

Unter diesen Bedingungen lässt sich das Flammende Käthchen problemlos im heimischen Wohnzimmer überwintern, vorausgesetzt, auch die weiteren Bedingungen stimmen dort.

  • Ab ca. November braucht die Pflanze ein paar Wochen Winterruhe.
  • Ansonsten fühlt es sich bei ausreichend Licht sehr wohl.
  • Im Winter wird zudem weniger gegossen als während der Vegetationsperiode.
  • Auch die Düngung sollte eingestellt werden.
  • Sie können die Kalanchoe im Wohnzimmer überwintern,
  • besser ist allerdings eine kühlere Überwinterung bei Temperaturen zwischen 10 und 15 °C.
  • Hierfür eignet sich das Schlafzimmer, aber auch ein Wintergarten ist ein passender Platz.

Schon im Winter an die nächste Blüte denken

Während der Wintermonate müssen Sie die Pflanze bereits auf die nächste Blütezeit vorbereiten, denn die Kalanchoe bildet nur dann Knospen aus, wenn sie einige Wochen lang nicht mehr als maximal neun Stunden Licht pro Tag – ganz gleich ob natürlichen oder künstlichen Ursprunges – erhält. Diese Bedingungen sollten Sie zu Hause simulieren, damit Sie sich auch im Folgejahr noch an den hübschen Blüten erfreuen können.

Tipps & Tricks
Wenn Sie das Flammende Käthchen nach der Blüte zurückschneiden, dann treibt es neu und kräftiger aus. Direkt nach der Blüte lässt sich die Pflanze manchmal zu einer zweiten Blüte „überreden“, wenn Sie Verblühtes gleich abzupfen.

Beiträge aus dem Forum

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    GartenP.Tiefenlachen
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  4. Bananenpflanzen

    Hallo,
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    Vielen Dank

    Liebe Grüße

  5. Avocadopflanze

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    bin neu hier und begrüße euch erstmal recht herzlich :).
    Ich habe folgende Fragen:

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  6. Schwangere Phalaenopsis

    [B]Hallo, an alle ein herrzliches Grüß Gott,[/B]

    i[I]ch bin seit heute neu hier in diesem Forum und falle fast mit der Tür ins Haus. [/I]

    Ich glaube ich kann sagen, daß ich mich mit Phalaenopsis sehr gut auskenne, bei mir stehen zwölf Stück zu Hause, natürlich hatte ich die nötige Hilfe der Bücher und Freunde, die ebenfalls Phalaenopsis haben. Im Internet sah ich zufällig ein Video, wie die Vermehrung, sprich Pollentausch vorsich ging. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine blühende Orchidee und müßte das sofort ausprobieren. Mangels zweiter Pflanze mußte ich die Blüten von der einen nehmen, also Zahnstocher raus und angefangen. Pollen von einer Blüte raus, natürlich mußte die andere Blüte auch ihren Pollen hergeben, Pollen wechsel dich.

    Nach ein paar Tagen fingen die beiden Blüten zu welken an, dann wieder ein paar Tage später bekamen die Stiele dicke Hälse und wurden länger und länger. Mittlerweile sind sie 10 cm lang und der umfang ca. 3 cm.
    Jetzt heißt es warten und zwar 8 Monate, in Worten, acht Monate.......Der Pollentausch war am 19. 11. 2017.

    Was dann kommt, wird wahrscheinlich ein Geduldsspiel, haben die beiden keimfähige Samen, oder wars der Mühe nicht wert. Die Mühe besteht darin, meine Küche in ein steriles Labor zu verwandeln, oder ich finde einen Züchter, der Fremdsamen mit aufzieht.

    Es könnte ja sein, daß jemand aus dem Forum sich mit der Aufzucht der Phalaenopsissamen auskennt. Das wäre ein Glücksfall für mich