Benjamini-Steckling schneiden – Wie Sie es richtig machen
Im Frühling ist die beste Zeit, um Ableger an Ihrer Birkenfeige zu schneiden. Planen Sie ohnehin einen Rückschnitt, liefert Ihnen das Schnittgut mehr als einen Trieb, der sich zum Steckling eignet. Der perfekte Ableger ist 15 cm lang, verfügt über mehrere gesunde Blätter und wurde kurz unterhalb eines Blattknotens abgeschnitten.
Unmittelbar nach dem Schnitt tritt sowohl an der Mutterpflanze als auch am Steckling giftiger Milchsaft aus. Stellen Sie den Trieb daher kurz in ein Glas mit Wasser, damit er ausblutet. Die Schnittwunde an der Mutterpflanze decken Sie ab mit einem Stück Küchentuch oder Tempo.
Diese Pflege lässt am Ableger Wurzeln sprießen
Tropft kein Pflanzensekret mehr aus der Schnittwunde, entfernen Sie die unteren Blätter vom Steckling. Ein bis zwei Blattpaare sollten an der Spitze stehen bleiben. So verfahren Sie weiter:
- Einen Anzuchttopf mit Kokosfasersubstrat (38,00€ bei Amazon*) oder Torf-Sand füllen
- Das Substrat anfeuchten mit kalkfreiem Wasser
- Mit einem Holzstab das Pflanzloch vorbohren
- Darin den Ableger zu zwei Drittel einsetzen
Drücken Sie die Erde an und besprühen den Steckling mit kalkfreiem Wasser. Die Bewurzelung schreitet zügiger voran, wenn Sie dem Topf eine Plastiktüte überstülpen, die auf zwei bis drei Holzstäbchen als Abstandhalter ruht. Am halbschattigen, warmen Fensterplatz darf das Substrat nicht austrocknen. Die Haube kann entfernt werden, wenn die ersten Blätter austreiben.
Hat ein Steckling den Anzuchttopf durchwurzelt, ist dies das Signal für seinen Start ins Leben als adulte Birkenfeige. Topfen Sie die Jungpflanze um in einen Kübel mit einem Mix aus Kübelpflanzenerde und Lavagranulat.
Tipp
Wenn Ihre Birkenfeige grüne Blätter verliert, erweist sich die Suche nach der Ursache als zeitaufwändig. Indem Sie rechtzeitig einen Steckling gemäß dieser Anleitung schneiden und pflegen, ist der Fortbestand Ihrer Benjamini auch dann sichergestellt, wenn alle Rettungsmaßnahmen der Mutterpflanze ins Leere laufen.