Der Felberich ist giftig: Tatsache oder Lüge?

Einmal angesiedelt, wuchert der Felberich bald mithilfe seiner unterirdischen Ausläufer. Dennoch sieht er mit seinen goldgelben und trichterförmig gestalteten Blüten rings um einen aufrechten Stängel attraktiv aus. Ist er giftig?

Felberich essbar
Die Blüten des Felberich sind in geringen Mengen sogar essbar

Die Menge macht das Gift

Der Felberich ist in geringen Mengen nicht giftig. Lediglich bei einer hohen Verzehrmenge kann es zu leichten Vergiftungssymptomen wie Reizungen der Schleimhäute, Übelkeit und Magen-Darm-Schmerzen kommen. Daher gilt: In Maßen genießen.

Diese Pflanze wurde früher als Heilpflanze eingesetzt. Sie hilft gegen Entzündungen. Wenn Sie die Pflanze nutzen wollen, können Sie beispielsweise einige Blüten pflücken und diese als Deko zur Garnierung von Speisen wie Salaten verwenden.

Daran erkennen Sie diese Pflanze:

  • ähnelt entfernt der Nachtkerze
  • straff aufrechter, schlanker Wuchs
  • Blätter sind fast sitzend
  • gegenständige Blattanordnung
  • goldgelb leuchtende Blüten
  • Blüten: fünfzählig, radiärsymmetrisch, zwittrig
  • Blütezeit: Juni bis August

Tipps

Vorsicht ist bei Kleintieren wie Hamstern, Meerschweinchen und Kaninchen geboten. Diesen sollten Sie den Felberich nicht zum Fressen anbieten!

Text: Anika Gütt

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