Das Federgras im Garten: Vorzüge, Standort und Vermehrung

Dieses winterharte und mehrjährige Ziergras ist die ideale Wahl für trockene Standorte im Garten. Es liebt die Wärme und Trockenheit geradezu. Dabei überzeugt es dennoch mit einem gesunden Erscheinungsbild, dessen Hauptakzent haarfeine Halme und seidig schimmernde Blütengrannen bilden.

Federgras im Beet
Das schöne Federgras ist ein dekoratives, pflegeleichtes Gras für den Garten

Damit überzeugt das Federgras!

Es gibt zahlreiche Merkmale, mit denen das Federgras rasch Freunde unter den Gärtnern gewinnt:

  • silbrig-weiße, flauschige Blütengrannen
  • geringe Wuchshöhe von maximal 50 cm
  • haarfeines Laub
  • gute Winterhärte
  • für den Schnitt geeignet (braucht ihn aber nicht)
  • braucht keinen Dünger
  • geringer Wasserbedarf/verträgt Trockenzeiten
  • versamt stark
  • mehrjährig
  • hervorragend als Solitär und für Gruppenpflanzungen geeignet

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Welchen Standort braucht dieses Ziergras?

Das als äußerst pflegeleicht einzustufende Federgras, fühlt sich dort wohl, wo sich die meisten anderen Pflanzen ungern aufhalten. Es liebt sonnig-warme und zugleich trockene Standorte. Hitze stellt kein Problem dar, genauso wenig wie Trockenheit. Optimal sind geschützte Lagen geeignet.

Der Boden, in dem das Federgras seine Wurzeln einbettet, sollte die folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • gut durchlässig
  • sandig, steinig oder kiesig
  • mittel- bis tiefgründig
  • mager bis mäßig nährstoffreich
  • trockenes Milieu
  • Kalk wird vertragen

Welche Pflanzpartner eignen sich?

Gut macht sich das Federgras neben anderen trockenheitsliebenden Steppenpflanzen. Auch neben Zwiebelgewächse wie beispielsweise Allium sphaerocephalon kommt es geschmackvoll zum Ausdruck. Pflanzpartner, mit denen es in Gärten häufig zusammen gepflanzt wird, sind unter anderen Segge, Salbei, Astern, Taglilien, Sonnenhut, Chinaschilf, Lavendel, Akelei und Lampenputzergras.

Vermehrung: Teilung oder Aussaat

Im zeitigem Frühjahr kann das Federgras geteilt werden. Graben Sie dazu einfach den Wurzelballen aus, teilen Sie ihn mittig und pflanzen Sie den neuen Part an einer anderen Stelle ein.

Eine weitere Methode zur Vermehrung ist die Aussaat. Zwar ist das Federgras recht kurzlebig. Doch sät es sich gern selbst aus. Es schleudert seine Samen meterweit aufgrund einer innewohnenden Spannung in den Samenständen. Auch durch die Hilfe von Tiere und Menschen werden die Samen weitertransportiert. Die gezielte Aussaat wird zwischen Februar und Juni in Angriff genommen.

Tipps

Auch wenn das Federgras am Gewässerrand wie dem Gartenteich tolle Akzente setzen würde. Für einen solchen Standort ist es absolut ungeeignet. Dort ist ihm der Boden viel zu feucht.

Text: Anika Gütt

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