Die Blüte der Erle

Bestimmt haben Sie die sogenannten Kätzchen der Erle auch schon einmal gesehen. Zwar unterscheiden sich die Blüten der Erle je nach Sorte optisch, die langen, büschelartigen Rispen der männlichen Blüten sind jedoch allen Arten gemein und bestechen durch ihre bizarre Erscheinung. Lediglich Allergiker haben kein Grund zur Freude. Die Pollen verursachen nämlich starke allergische Reaktionen. Hier erfahren Sie alles, was Sie schon immer über die Blüte der Erle wissen wollten.

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Die Erle blüht, bevor sie Blätter bekommt

Blütezeit der Erle

Die Erle blüht schon sehr früh. Die Knospen zeigen sich noch vor den Blättern. Allerdings treiben die in Deutschland heimischen Arten zu unterschiedlichen Zeiten aus:

  • Schwarzerle: Januar bis April
  • Grauerle: Januar bis April
  • Grünerle: Mai bis Juni

Männliche und weibliche Blüten

Die Erle besitzt sowohl männliche als auch weibliche Blüten, wobei jeweils nur ein Geschlecht in einem Kätzchen heran reift. Fachleute nennen diese eingeschlechtlichen Blütenstände monözisch. In männlichen Kätzchen befinden sich drei, in den weiblichen Kätzchen hingegen nur zwei Blüten. Wussten Sie schon, dass die Erle der einzige Laubbaum Deutschlands ist. der Zapfen trägt. Nach der Blütezeit verholzen die weiblichen Kätzchen und reifen zu Zapfen heran, aus denen sich später geflügelte oder auch ungeflügelte Nussfrüchte bilden. Die männlichen Blüten besitzen dagegen eine auffälligere Optik. Die Bestäubung der Erle erfolgt durch den Wind.

Merkmale

  • weibliche Blüten sind sehr unscheinbar
  • bei der Rot Erle stehen die weiblichen Blüten aufrecht
  • männliche Blüten hängen in länglichen Rispen herab
  • sie sind etwa 10 cm lang (Länge variiert abhängig von der Sorte)
  • hängen oft zu viert an einem Blütenstand
  • die Alnus Firma Erle trägt gelbe, männliche Blüten
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Dmitriy Os Ivanov/Shutterstock
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