Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasie

Douglasien (Pseudotsuga menziesii) zählen zu den immergrünen Nadelbäumen, die im Zuge des Klimawandels und der damit einhergehenden Trockenheit häufig als Ersatz für Fichten kultiviert werden. Doch wo haben diese Bäume ihre natürliche Verbreitung?

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Die Douglasie stammt ursprünglich aus dem Norden Amerikas

Wo kommt die Douglasie ursprünglich vor?

Die Heimat der Douglasie ist der Westen Nordamerikas. Die größten Bestände finden sich:

  • An den Hängen der Rocky Mountains,
  • der Kaskadenkette von British Columbia,
  • entlang der Sierra Nevada bis hinunter nach Mexiko.

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Bis zur letzten Eiszeit waren die Vorfahren der zu den Kieferngewächsen gehörenden Douglastanne auch in europäischen Wäldern heimisch. Dies konnte durch Funde, beispielsweise in der Oberlausitz, wissenschaftlich belegt werden. Die Douglasie ist dann jedoch ausgestorben und kehrt nun als Klimabaum zurück.

Wo gibt es in Deutschland die größten Douglasien-Bestände?

Die größten Bestände von Douglastannen finden sich in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. In Deutschland nimmt dieser Nadelbaum aktuell etwa zwei Prozent der gesamten Waldfläche (218.000 Hektar) ein.

Da es sich bei der Douglasie um eine klimastabile Baumart handelt, die auch gut mit Trockenheit zurechtkommt, dürfte sie forsttechnisch in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Wie kamen die Douglasien nach Europa?

Bereits im Jahr 1827 brachte der schottische Botaniker Douglas die ersten Exemplare dieser attraktiven Nadelbäume von Amerika nach Europa. Er siedelte sie an und gab ihnen seinen Namen.

Tipp

Imposanter Gartenbaum für große Grundstücke

Douglasien können bis zu 60 Meter hoch werden und eignen sich deshalb gut als Solitärgehölze für weitläufige Grundstücke. Da sie nicht giftig sind, können sie unbesorgt auch dort gepflanzt werden, wo kleine Kinder spielen. Einmal angewachsen erweisen sie sich als sehr robust und pflegeleicht.

Text: Michaela Kaiser