dickmaennchen
Das Dickmännchen ist ein hübscher, anspruchsloser Bodendecker

Dickmännchen: Pflanzen und pflegen

Dickmännchen erweisen sich am richtigen Standort als perfekte Gewächse, denn sie erfordern wenig Pflegeaufwand. Ihre Standortansprüche sind hoch, denn die immergrünen Halbsträucher reagieren auf einige Faktoren empfindlich. Das zeigt die Pflanze dem Gärtner deutlich durch veränderte Erscheinungen.

Herkunft

Das Dickmännchen trägt viele Namen. Es wird wegen seiner auffälligen Staubfäden als Dickanthere bezeichnet und aufgrund seiner Anforderungen an den Standort bekam es den Namen Schattengrün. Die wissenschaftliche Bezeichnung Pachysandra terminalis gibt Aufschluss über die Gattungszugehörigkeit. Ysander-Arten sind Buchsbaumgewächse. Das Dickmännchen, welches unter Botanikern als Japanischer Ysander bekannt ist, wächst in den feuchten Wäldern von China und Japan.

Wachstum

Das Schattengrün ist ein halbverholzter Strauch, dessen Triebe aufrecht wachsen oder über den Boden kriechen. Dieser immergrüner Halbstrauch wächst zwischen 15 und 30 Zentimeter hoch. Seine Verzweigungen formen einen dichten Busch. Die ausdauernde Pflanze bildet unterirdische Rhizome, die als Energiespeicher und Verbreitungsorgan dienen. Die Wurzelknollen bilden Ausläufer, die sich durch das Substrat ziehen. Auf diese Weise entwickeln Dickmännchen einen flächendeckenden Wuchs.

Blätter

Pachysandra terminalis entwickelt Laubblätter, die in Blattspreite und Stiel gegliedert sind. Die einfach aufgebaute Blattspreite ist nur an der Spitze etwas eingekerbt. Sie wächst zwischen sechs und zehn Zentimeter lang und ist lanzettlich geformt.

Die Blätter sind wechselständig angeordnet oder drängen sich zu viert oder sechst in kleinen Gruppen zusammen, die auf kurzen und am Grund verholzten Trieben sitzen. Ihre Spreite erscheint ledrig verdickt und derb. Sie dienen als Wasserspeicher und bleiben auch im Winter an der Pflanze erhalten. So zieren sie den Garten das ganze Jahr mit saftigen Grüntönen. Ist der Standort zu sonnig, verfärbt sich das Laub gelb.

Blüte

Als einhäusige Pflanze entwickelt der Japanische Ysander eingeschlechtliche Blüten. Männliche und weibliche Blüten drängen sich in einem ährig aufgebauten Blütenstand zusammen. Dieser wird zwischen zwei und vier Zentimeter lang und wächst aufrecht in die Höhe. Er sitzt endständig am Trieb und wird von Hochblättern getragen.

Die Blüten der Dickmännchen sind unscheinbar. Die männlichen Blüten bestehen aus vier weiß bis grünlich gefärbten Blütenhüllblättern und der gleichen Anzahl an Staubblättern, die auffallend dick erscheinen. Der weibliche Gegenpart setzt sich aus vier bis sechs hellgrünen Hüllblättern und einem Fruchtknoten zusammen, der in zwei bis drei Griffeln endet. Viele Sorten haben durch Züchtungen ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren. Sie entwickeln sterile Blüten, die keine Früchte bilden können.

Besonderheiten:

  • blüht teilweise ab Februar bis Mai
  • kerzenförmige Blütenstände
  • Blütenstand mit mehr als 15 männlichen Blüten
  • ein bis zwei weibliche Blüten sitzen unterhalb der männlichen Blüten

Frucht

Nachdem die Blüten verwelkt sind, entwickeln sich an den Blütenständen kleine und unscheinbare Steinfrüchte mit weißer Außenhaut. Sie sind fünf bis sechs Millimeter lang, eiförmig und enthalten zwei bis drei schwarz gefärbte Samen. Der Griffel bleibt bis zur vollständigen Fruchtreife erhalten.

Verwendung

Schattengrün ist eine beliebte Zierpflanze für die Unterpflanzung von Gehölzen. An diesen beschatteten und feuchten Plätzen gedeiht das Dickmännchen prachtvoll. Es wird auch auf leicht besonnten Freiflächen angepflanzt. In vielen Gärten und Parks wird das Gewächs nicht mit anderen Pflanzen kombiniert, sondern sortenrein angepflanzt. Auf diese Weise entstehen einheitliche und flächendeckende Teppiche mit dichter Belaubung, die einen harmonischen Charakter ausstrahlen. Diese Teppiche zieren den Untergrund von höher wachsenden Sträuchern.

Der Japanische Ysander dient als Grabbepflanzung und Blattschmuckstaude, deren dicht beblätterte Triebe Blumensträuße schmücken. Dickmännchen sind zudem Blütenschmuckpflanzen, die im Frühjahr Themengärten in Szene setzen. Sie sorgen in Waldgärten, formalen Beetarrangements und im Rhododendrongarten für farbliche Akzente.

Perfekte Pflanznachbarn:

  • Spanisches Hasenglöckchen
  • Lerchensporn
  • Traubenheide
  • Japanische Stechpalme

Bodendecker

Aufgrund seiner Wuchs- und Ausbreitungsfreudigkeit wird das Dickmännchen gerne als Bodendecker gepflanzt. Es begrünt innerhalb kürzester Zeit brach liegende Flächen und verdeckt unschöne Stellen im Garten. Die Gewächse haben sich den Beinamen Laubschlucker verdient, da herabgefallene Blätter auf dem Boden schnell zersetzt werden.
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Ist Dickmaennchen giftig?

Das Dickmännchen entwickelt Steroidalkaloide, die in den verschiedenen Pflanzenteilen unterschiedlich hoch konzentriert sind. Ernste Vergiftungserscheinungen treten erst nach einem Verzehr von großen Mengen auf. Sie sollten dennoch aufpassen, dass Ihre Haustiere nicht an den Blättern knabbern oder Kinder versehentlich Pflanzenteile kosten.
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Welcher Standort ist geeignet?

Schattengrün wächst im Halbschatten und gedeiht in dunklen Ecken des Gartens prächtig. Die Pflanzen haben sich an den Lichtmangel angepasst und können auch an schattigen Standorten Photosynthese betreiben. Ein sonniger Standort bereitet den Halbsträuchern Probleme. Wurzeldruck macht ihnen nichts aus. Die Pflanzen sind geeignet für das Stadtklima.

Welche Erde braucht die Pflanze?

Pachysandra terminalis mag einen gut aufgelockerten Boden mit mittlerer Durchlässigkeit. Das Substrat darf humos sein und sollte frische bis mäßig feuchte Verhältnisse gewährleisten. Trockene Bedingungen schaden der Vitalität. Dickmännchen vertragen nur geringe Mengen an Kalk im Boden. Sie wachsen auf Substraten mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Ein schwach saures Milieu wird von den Pflanzen toleriert.

Was ist die beste Pflanzzeit?

Schattengrün kann das ganze Jahr im Garten gepflanzt werden, da kontinuierlich vorgezogene Jungpflanzen im Container angeboten werden. Eine Anpflanzung ist auch im Winter möglich, sofern der Boden nicht gefroren ist.

Pfllanzabstand

Damit Dickmännchen möglichst schnell einen dichten Teppich bilden, sollten Sie pro Quadratmeter sieben bis zwölf Pflanzen setzen. Achten Sie auf einen Abstand von 20 bis 30 Zentimeter zwischen den Jungpflanzen, damit diese gut einwurzeln und sich ungehindert in die Breite ausdehnen können.

So pflanzen Sie Dickmännchen ein:

  • Pflanzloch sollte tiefer sein als die Höhe des Wurzelballens
  • Pflanze mit dem Substrat einsetzen
  • Lücken mit Aushub füllen
  • Substrat leicht andrücken
  • durchdringend bewässern

Vermehrung

Im Frühjahr und Herbst können dichte Bestände geteilt werden, da die Pflanzen unterirdische Ausläufer entwickeln. Dazu müssen Sie nicht den gesamten Wurzelballen sondern nur einen Teil ausgraben. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer einen Wurzelausläufer ab, der bereits Feinwurzeln entwickelt hat. Achten Sie darauf, dass beim Herausziehen möglichst wenig Wurzeln vom Ausläufer abreißen. Pflanzen Sie das Wurzelstück an den gewünschten Ort und halten Sie das Substrat gut feucht. Füllen Sie das augegrabene Loch mit Erde.
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Aussaat

Eine Aussaat über Samen ist möglich, wenn Ihre Pflanze Früchte bildet. Da diese Vermehrungsmethode keine sortenechten Nachkommen hervorbringt, werden Dickmännchen bevorzugt über Stecklinge und Wurzelausläufer vermehrt. Samen werden selten im Handel angeboten. Tauschbörsen sind ein guter Anlaufpunkt, um Samen von besonderen Sorten zu bekommen.

Stecklinge

Zwischen Mai und Juni können Sie Dickmännchen über Kopfstecklinge vermehren. Die Triebe sollten noch nicht verholzt sein, da verhärtete Zweige sehr schlecht wurzeln. Schneiden Sie etwa sieben Zentimeter lange Stecklinge von einer vitalen und kräftigen Mutterpflanze ab und entfernen Sie die untersten Blätter.

Dickmaennchen im Topf

Bodendecker wie das Dickmännchen machen auch im Kübel eine gute Figur. Wählen Sie ein möglichst großes Pflanzgefäß und setzen Sie pro Topf eine Pflanze ein. Die dicht wachsenden Sträucher erzeugen ein prachtvolles Bild im Pflanzkübel, der besonders gut für schattige Balkone oder nördlich ausgerichtete Hauseingänge geeignet ist.

Dickmaennchen gießen

Der Wasserbedarf der Pflanzen ist mäßig. Durch das dichte Laub schützen die Pflanzen das Substrat vor dem Austrocknen. Unter dem Blätterdach entwickelt sich ein feuchtes Mikroklima, von dem nicht nur die Halbsträucher sondern auch die Bodenlebewesen profitieren. Da Dickmännchen bevorzugt an schattigen Standorten wachsen, besteht sowohl im Sommer als auch im Winter eine geringe Austrocknungsgefahr. Sie sollten die Pflanzen in besonders heißen Monaten zusätzlich gießen, wenn niederschlagsfreie Zeiten über einen langen Zeitraum andauern.

Dickmaennchen richtig düngen

Schattengrün benötigt kaum Nährstoffe zum wachsen. Jungpflanzen werden in ein humoses Substrat gesetzt, um sie in ihrer Anwachsphase zu unterstützen. Im Herbst des ersten Jahres können Sie den Jungpflanzen zusätzlich etwas Kompost gönnen. Ab dem zweiten Jahr werden die Pflanzen nicht mehr gedüngt.
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Dickmaennchen richtig schneiden

Der Japanische Ysander erfreut jeden Hobbygärtner mit einer anspruchslosen Pflege. Jungpflanzen können regelmäßig entspitzt werden, damit sie dichte Verzweigungen bilden und buschiger wachsen. Im weiteren Wachstumsverlauf sind keine regelmäßigen Schnittmaßnahmen notwendig. Bei Bedarf können Sie zu dicht gewordene Bestände auflockern, zu hoch gewachsene Pflanzen einkürzen oder locker wachsende Exemplare zurückschneiden.

Der ideale Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist nach der Blüte zwischen April und Mai. Kahle Triebe können ganzjährig knapp über dem Boden abgeschnitten werden. Bildet die Pflanze unkontrolliert Ausläufer, die außerhalb des Bestandes austreiben, können diese ausgerissen werden.
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Winterhart

Obwohl die Pflanzen immergrün sind, zeigen sie sich von frostigen Temperaturen unbeeindruckt. Dickmännchen sind winterhart und überstehen Temperaturen bis -28° Celsius. Ein zusätzlicher Schutz ist nicht notwendig. Das dichte Blattwerk schützt den Boden vor Temperaturschwankungen. Wachsen die Pflanzen unter Gehölzen, bedeckt das herabfallende Laub den Boden zwischen den Dickmännchen. Auf diese Weise entsteht eine natürliche Mulchschicht.

Wie pflanze ich richtig um?

Wenn die Halbsträucher umgesetzt werden müssen, können Sie die einzelnen Pflanzen problemlos ausgraben und umpflanzen. Achten Sie darauf, möglichst wenig Wurzeln zu beschädigen. Je älter die Pflanze ist, desto mehr Feinwurzeln durchziehen das Substrat. Da bei dieser Maßnahme immer Feinwurzeln verloren gehen, muss sich die Pflanze nach dem Umsetzen wieder regenerieren. Daher sollten Sie über eine Vermehrung mit Hilfe der Wurzelausläufer nachdenken. Sie ist problemlos möglich und verjüngt den Bestand gleichzeitig.

Krankheiten

Häufig leiden Dickmännchen unter Chlorose, die auch als Gelb- oder Bleichsucht bezeichnet wird. Diese Mangelerscheinung deutet auf einen zu geringen Anteil an Chlorophyll hin. Der Farbstoff lässt die Blätter grün erscheinen und ist von wesentlicher Bedeutung für die Photosynthese. Fehlt Chlorophyll, können die Blätter die Sonnenenergie nicht mehr nutzen.

Symptome

Betroffene Pflanzen entwickeln gelbe Blätter, die mit fortschreitendem Krankheitsverlauf verkümmern und absterben. Die Pflanze wirft Blätter und Blüten ab und stellt ihr Wachstum ein. Die Gründe für diese Erkrankung sind vielfältig. Beim Dickmännchen verursacht ein kalkhaltiger Boden Chlorose. Die Pflanzen können in einem Substrat mit zu hohem pH-Wert kein Eisen aufnehmen, sodass eine Mangelerscheinung entsteht.

Vorbeugung

Wenn Sie Chlorose an Ihrer Pflanze feststellen, sollten Sie das Substrat mit Rhododendronerde verbessern. Alternativ können Sie die Erde mit Nadelstreu abdecken. Die Nadeln werden von den Bodenorganismen zersetzt und die Säurekonzentration des Bodens steigt.

So helfen Sie Ihrer Pflanze:

  • optimale Standortbedingungen gewährleisten
  • auf Düngergaben verzichten
  • Schädlinge bekämpfen
  • kranke Triebe und Blätter entfernen

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Pilzbefall

Das Mikroklima zwischen den Dickmännchen bietet auch Pilzen optimale Wachstumsbedingungen. Bestimmte Faktoren begünstigen einen Pilzbefall zusätzlich. Betroffene Pflanzen sollten ausgegraben und vollständig vom alten Substrat befreit werden. Schneiden Sie betroffene Pflanzenteile ab und setzen Sie das Dickmännchen an einen neuen Standort.

Volutella

Die Pilzsporen der Art Volutella pachysandrae überdauern lange Zeit im Substrat, sodass sie jederzeit Stecklinge und Jungpflanzen infizieren können. Befallene Pflanzen zeigen typische Schadbilder. Ihre Blätter bekommen bräunliche Flecken mit konzentrischen Ringen, die rund oder oval sein können. Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, kommt es an der Stängelbasis zu braunen Verfärbungen. Die Triebe sterben allmählich ab.

Stark befallene Pflanzen sollten aus dem Boden gegraben und entsorgt werden. Entfernen Sie auch die umliegende Erde, um möglichst viele Sporen zu beseitigen. Sobald Sie erste Anzeichen auf den Blättern erkennen, sollten Sie vorbeugend Fungizide verwenden.

Phytopphthora

Dieser Pilz ist für die Wurzelfäule verantwortlich. Seine Sporen siedeln sich an bereits angefaulten Wurzeln und dringen in den Organismus ein. Die Pflanze wird sichtbar geschwächt. Sie verliert Blätter und Blüten. Unbehandelt stirbt die Pflanze. Da es keine in Deutschland zugelassenen Fungizide gibt, sollten Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Die Pilzsporen fühlen sich besonders im nassen Substrat wohl. Achten Sie darauf, dass sich keine Staunässe bildet.

Gelbe Blätter

Verfärbungen des Laubes entstehen nicht nur durch Mangelerscheinungen, sondern auch aufgrund falscher Standortbedingungen. Wenn die Pflanzen zu viel Sonnenlicht abbekommen, wird der Farbstoff Chlorophyll abgebaut. Es treten andere Farbstoffe hervor, die das Blatt Gelb erscheinen lassen. Diese Form der Chlorose ist gleichermaßen schädlich für die Pflanze, da ihr Photosynthesestoffwechsel nicht mehr funktioniert.

Als Behandlungsmaßnahme empfiehlt sich das Umpflanzen an einen schattigen Standort. Hier erholen sich die Pflanzen schnell. Die gelb gefärbten Blätter werden nicht mehr grün, da die Pflanzen den Farbstoff nicht wieder aufbauen. Sie fallen ab und werden durch frische Blätter ersetzt, die im Schatten grün leuchten.

Tipps

Es gibt Pflanzen, die dem Dickmännchen sehr ähnlich sind. Die Dreiblättrige Waldsteinie oder das Kleine Immergrün eignen sich ebenfalls zur Flächenbegrünung unter Gehölzen. Pflanzen Sie mehrere Exemplare einer Art abwechselnd in kleine Grüppchen zusammen, sodass ein bunter Flickenteppich entsteht. Dieses Pflanzarrangement sorgt für gute Laune.

Sorten

  • Green Carpet: Kleine, schmale Blätter. Niedriger und kompakter Wuchs. Wächst bis 15 Zentimeter hoch.
  • Variegata: Wächst langsamer, weniger ausbreitungsfreudig. Blätter unregelmäßig weißlich bis gelb gerandet, feine helle Aderung.
  • Compacta: Niedriger Wuchs. Blüten duften nach Flieder. Wuchshöhe zwischen zehn und 15 Zentimeter.
  • Silver Edge: Langsamer Wuchs, für Balkonkasten geeignet. Buntes Laub. Bis 20 Zentimeter hoch.

Text: Christine Riel Artikelbild: Del Boy/Shutterstock

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