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Die Mühlenbeckia gilt als ungiftig

Ist die Mühlenbeckia giftig?

Die Mühlenbeckia gilt als recht pflegeleicht und relativ anspruchslos. Da sie zudem auch ungiftig sein soll, eignet sie sich durchaus auch für Familiengärten. Wie sich der Verzehr größerer Mengen Beeren auswirkt, ist jedoch unbekannt.

Nicht immer und überall zeigen sich die hübschen Beeren der Mühlenbeckia. So blüht sie als Zimmerpflanze nur recht selten und bildet dann natürlich auch keine Früchte aus. Im Garten sieht das allerdings anders aus. Je nach Sorte entwickeln sich im Herbst aus den kleinen, fast unscheinbaren Blüten weiße bis rötliche oder auch schwarze Beeren.

Wie blüht meine Mühlenbeckia im nächsten Jahr?

Die Mühlenbeckia, oft auch als Drahtstrauch bekannt, stammt aus den Gebieten Neuseeland, Australien, Neuguinea, Mittel- und Südamerika. Der Schwarzfrüchtige Drahtstrauch (Mühlenbeckia axillaris) kommt aus Neuseeland und ist entsprechend robust. Er sollte zumindest kühl überwintern, damit er anschließend wieder bereit zur Blüte ist.

Die Mühlenbeckia complexa (Weißfrüchtiger Drahtstrauch] verträgt dagegen nur wenig Frost. Damit sie im nächsten Jahr wieder blüht, sollte sie frostfrei überwintern. Für beide Arten gilt, dass der Wurzelballen auch im Winter nicht austrocknen darf. Gießen Sie die Pflanzen deshalb regelmäßig ein wenig, draußen aber nur an frostfreien Tagen. Dünger ist im Winter nicht nötig, sondern eher schädlich.

Das Wichtigste in Kürze:

  • gilt als ungiftig
  • Beeren sollten nicht verspeist werden
  • Kinder vorsichtshalber vom Verzehr abhalten

Tipps

Auch wenn die Mühlenbeckia allgemein als ungiftig gilt, sollten Sie verhindern, dass Ihre Kinder die Beeren in den Mund stecken. Es gibt zu wenig Erkenntnisse über die Folgen eines Verzehrs dieser Früchte.

Text: Ursula Eggers Artikelbild: Sophie McAulay/Shutterstock

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