Muss ich bei meinem Beet Randsteine setzen?

Eine Beeteinfassung aus Stein ist für Blumen- oder Gemüsebeete nicht immer nötig, oft aber durchaus nützlich. Randsteine sind zum Beispiel sehr hilfreich, wenn Sie Ihr Beet zu einer Rasenfläche oder einem gepflasterten Weg hin abgrenzen wollen.

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Feldsteine sind eine attraktive, günstige Option für Beetrandsteine

Welchen Zweck erfüllen Randsteine?

Die Randsteine dienen oft rein optischen Zwecken. Es sieht einfach schöner aus, wenn Beete und/oder Wege sichtbar abgegrenzt sind. Aber sie verhindern auch, dass der Belag Ihrer Gartenwege, wie zum Beispiel Kies oder Rindenmulch, ins Beet gelangt. Haben Sie stark wuchernde Pflanzen in Ihrem Beet, dann können tief genug sitzende Randsteine verhindern, dass diese bis ins Nachbarbeet wachsen.

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Solche Randsteine dienen unter anderem als Rhizomsperre oder Wurzelsperre. Diese brauchen Sie zum Beispiel, wenn Sie Bambus gepflanzt haben. Durch unterirdische Rhizome breitet er sich sonst in Ihrem ganzen Garten aus. Dann wird die so attraktive Pflanze irgendwann zu einer wahren Plage.

Wie setze ich Randsteine richtig?

Randsteine müssen nicht zwangsläufig in Beton gesetzt werden. Möchten Sie jedoch verhindern, dass sich Ihr Rasen bis ins Blumenbeet ausbreitet oder sollen die Steine das Wachstum Ihres Bambus eindämmen, dann ist das Einbetonieren durchaus zu empfehlen, denn so verschließen Sie alle Ritzen zwischen den einzelnen Steinen.

Auch ohne die Verwendung von Beton sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Randsteine fest und sicher gesetzt werden. Eventuell ist dafür ein Unterbau aus Sand, Splitt (39,99€ bei Amazon*) oder Kies notwendig. Achten Sie vor allem darauf, dass die Randsteine gerade ausgerichtet sind. Eine Schnur kann Ihnen bei der Ausrichtung helfen.

Randsteine setzen – eine Anleitung in Kürze:

  • Setzkante markieren
  • Graben ausheben, etwa 5 bis 10 cm tiefer als die Steine gesetzt werden sollen
  • ca. 5 cm Sand einfüllen
  • Mörtel mit relativ wenig Wasser anrühren
  • fertigen Mörtel ca. 5 cm hoch in den Graben füllen
  • Randsteine in den Mörtel setzen
  • Steine ausrichten und mit einem Gummihammer festklopfen
  • vor und hinter den Randsteinen noch etwas Mörtel anschütten
  • Mörtel trocknen lassen (geht auch nach dem Auffüllen mit Erde)
  • Graben mit Erde auffüllen

Tipps

Nicht jedes Beet braucht eine einbetonierte Einfassung, bei Pflanzen mit starkem Wurzelwachstum oder Rhizombildung sind tiefe Randsteine jedoch oft die pflegeleichteste Lösung.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Elena Koromyslova/Shutterstock

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