Welche Quelle eignet sich für meinen Bachlauf?

Ein künstlich angelegter Bachlauf besteht immer aus drei Komponenten: Quelle, Weg und Ziel. Bei dem Weg handelt es sich um den Bachlauf im eigentlichen Sinne, während Quelle und Ziel jeweils seine Endpunkte markieren.

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Eine gute Pumpe ist Voraussetzung für einen schönen, funktionalen Bachlauf

Kein Bachlauf ohne Bachlaufpumpe

Da der künstliche Bachlauf ein nicht endender Kreislauf ist, dessen Wasser von der Quelle bis zum Zielpunkt fließt und von dort wieder zurück befördert wird, handelt es sich bei der unverzichtbaren Bachlaufpumpe um die eigentliche Quelle. Hier gibt es verschiedene Modelle zur Auswahl, die Sie je nach Größe, Wasserdurchlauf und Bedarf auswählen:

  • Tauchpumpen: lassen sich im Sammelbecken bzw. Teich unterbringen, sind bei ausreichender Wassertiefe im Winter vor Frost geschützt. Nachteil: Eignen sich nicht bzw. nur bedingt für Fischteiche.
  • Bachlaufpumpe mit Filter: Besonders geeignet für Bachläufe mit integrierten Fischteichen. Garantieren gleichbleibend hohe Wasserqualität.
  • Bachlaufpumpe ohne Filter: wenn keine Fische im Teich schwimmen bzw. kein Teich vorhanden ist
  • Solarbetriebene Bachlaufpumpe: spart Strom

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Die Pumpe wird immer an der tiefsten Stelle am Ende des Bachlaufes angebracht, denn ihre Aufgabe ist das Hinaufpumpen des Wassers zurück zur Quelle. Versenken Sie die Pumpe entweder im Teich oder in einem unterhalb der Wasseroberfläche befindlichen Erdschacht. Das Wasser selbst fließt zurück durch einen Schlauch, der seitlich des Bachlaufs eingegraben ist. Bringen Sie den Rücklaufschlauch niemals direkt unter dem Bachbett an: Sollte dieser einmal repariert werden müssen, kann sonst der ganze Bachlauf aufgegraben werden.

Bachquelle ansprechend gestalten

Zwar wird das Bächlein aus dem Rücklaufschlauch gespeist, kann aber trotzdem optisch ansprechend gestaltet werden – und zwar so, dass besagter Schlauch nicht auffällt. Hierzu können Sie sein Ende beispielsweise in einen Quellstein, eine Quellschale o. ä. integrieren, aus der das Wasser dann sprudelt. Übrigens lässt sich ein solcher Quellstein ganz einfach selbst herstellen: Sie benötigen dazu lediglich einen Steinbrocken in der gewünschten Form und Größe, durch den Sie mit einem geeigneten Werkzeug ein Loch in einer zum Schlauchdurchmesser passenden Größe bohren.

Tipps

Ganz auf eine Pumpe und damit auf eine Quelle verzichten können Sie, wenn Sie einen trockenen Bachlauf – d. h. ganz ohne Wasser – anlegen. Aus Natursteinen gemauert und entsprechend bepflanzt, wirkt auch dieses “Bächlein” sehr stimmungsvoll.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: supoj vorachairungreang/Shutterstock

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