Die Aukube mit Stecklingen und Absenkern vermehren

Für ihre ledrigen Blätter, die je nach Sorte eine feine Zeichnung aufweisen können, ist die Aukube bekannt. Wer Gefallen an einem Exemplar seiner Wahl findet, kann es versuchen zu vermehren. Lesen Sie nachfolgend, wie das funktioniert!

Aukube Stecklinge
Aukuben lassen sich z.B. über Stecklinge vermehren

Stecklingsvermehrung: Die einfachste Methode

Bewährt hat sich vor allem die Vermehrung über Stecklinge. Sie sollten im Frühjahr (Februar) oder Sommer (August) geschnitten werden. Schneiden Sie sie auf eine Länge von 10 bis 15 cm! Jetzt werden die unteren Blätter entfernt.

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So geht es weiter:

  • Topf mit Anzuchterde füllen
  • je einen Steckling pro Topf in die Erde stecken
  • Substrat befeuchten
  • Plastiktüte überstülpen
  • an 20 bis 21 °C warmen, schattigen Platz stellen
  • wurzeln leicht an
  • wenn neuer Trieb erkennbar ist, Plastikhaube entfernen und gießen

Absenker zum Vermehren heranziehen

Die Absenkervermehrung nimmt man am besten im Sommer in Angriff. So gehen Sie vor:

  • eine Furche in die Erde graben
  • einen langen Trieb auswählen
  • bis zum Boden herunterbiegen und in die Furche legen
  • etwa 15 cm von der Triebspitze entfernt einen Stein auf den Trieb legen
  • die Triebspitze sollte nach oben und aus dem Boden heraus zeigen
  • Erde feucht halten

Nachdem der neue Trieb der giftigen Aukube bewurzelt ist, kann er von der Mutterpflanze abgeschnitten werden. Er kommt nun in einen Topf und sollte frostfrei überwintert werden. Im nächsten Frühjahr kann er rausgestellt werden.

Einen Standort für die Neulinge wählen

Gewöhnlich werden Aukuben als Zimmerpflanzen gehalten, da sie wenig frostverträglich sind. In der Wohnung sollten Sie für diese Pflanze einen hellen Platz auswählen. Der Standort sollte sich nicht dort befinden, wo Mittagssonne auf die Pflanzen fällt. Sie mögen keine direkte Sonneneinstrahlung.

Tipps

Weiterhin kann die Aukube durch Teilung und Aussaat vervielfältigt werden. Diese Methoden werden jedoch selten umgesetzt, da sie weniger erfolgsversprechend sind.

Text: Anika Gütt

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