Alocasia oder Pfeilblatt ist leider giftig

Alocasia oder Pfeilkraut gehört zu den Aronstabgewächsen. Wie alle Vertreter dieser Pflanzenfamilie zählt die Zimmerpflanze zu den giftigen Pflanzen. Sie ist sicherlich nicht stark giftig, dennoch ist bei der Pflege Vorsicht geboten, vor allem, wenn Kinder und Haustiere zur Familie zählen.

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Der Pflanzensaft der Alocasia ist giftig

Darum ist Pfeilblatt giftig

Die Pflanze enthält in allen Teilen den sogenannten Milchsaft. Dieser enthält Giftstoffe, die auf der bloßen Haut entzündliche Reaktionen hervorrufen können. Auch sollte der Milchsaft auf keinen Fall aufgenommen werden, da Magen- und Darmprobleme und in schlimmen Fällen sogar Verkrampfungen und Kreislaufversagen auftreten können.

Werden die Blüten befruchtet, entstehen Beeren. Diese gelten als stark giftig. Deshalb sollten Sie die Blütenstände immer gleich entfernen.

Alocasia ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere giftig. Gehören Kinder und Haustiere zur Familie, verzichten Sie besser darauf, diese Pflanze in der Wohnung zu pflegen. Zumindest sollten Sie aber darauf achten, dass die Alocasia an einem unzugänglichen Ort aufgestellt wird.

Alocasia nur mit Handschuhen pflegen

Giftig ist vor allem der Milchsaft. Kommt er auf die bloße Haut, können Hautreizungen oder sogar Bläschenbildung auftreten.

Wenn Sie die Alocasia zurückschneiden oder die Blüten entfernen, tragen Sie sicherheitshalber immer Handschuhe, um einen Hautkontakt zu vermeiden.

Lassen Sie die Pflanzenreste nicht liegen, sondern entsorgen Sie sie umgehend, damit sie nicht in die Reichweite von Kindern oder Tieren gelangen.

Tipps

Überschüssiges Gießwasser der Alocasia sollten Sie immer gleich abschütten, um Staunässe zu verhindern. Katzenbesitzer müssen besonders vorsichtig sein, dass die Tiere das Wasser nicht trinken. In diesem Gießwasser können sich Reste der giftigen Stoffe befinden, sodass Vergiftungen nicht ganz auszuschließen sind.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: Elnur/Shutterstock

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