Keimdauer Tomaten

So keimen Tomatensamen wunschgemäß

Die Lieblings-Tomatensorte ist gewählt und die Samen sind da. Wie sich die kleinen Kraftpakete zum Keimen bewegen lassen, daraus machen wir hier kein Geheimnis.

Wie ein sanftes Bad die Keimlaune hebt

Wie die Erfahrung nachhaltig belegt, sprechen Tomatensamen im Vorfeld der Aussaat auf ein mildes Bad bemerkenswert positiv an. Folgende Varianten haben sich als vielversprechend herauskristallisiert:

  • über Nacht in lauwarmem Wasser quellen lassen
  • für 6-8 Stunden in handwarmen Kamillentee legen
  • Knoblauchsud aufsetzen und darin 2-3 Stunden einweichen
  • beizen in 2-prozentigem Baldrianblütenextrakt für 15 Minuten, stärkt die Widerstandskraft gegen Schimmel

Die gewünschte Temperatur des Wassers oder der Brühe lässt sich ganz einfach aufrechterhalten in einer Thermoskanne. Knoblauchsud ist problemlos selbst herzustellen. Zwei Knoblauchzehen werden püriert, über Nacht in 10 Litern Wasser aufgelöst und durchgesiebt. Was nicht für die Vorbereitung der Samen gebraucht wird, eignet sich später ausgezeichnet als geschmacksverbesserndes Gießwasser im Beet und Topf. Baldrianblütenextrakt hält der Fachhandel bereit.

So schreitet die Keimung zügig voran

Die eingeweichten Samen werden ohne Verzögerung in Saaterde ausgesät. Als Lichtkeimer darf das Saatgut maximal 0,5 Zentimeter mit Substrat oder Sand bedeckt sein. Ein Abstand von 3 Zentimetern zwischen den Tomatensamen gilt als optimal. Platzieren Sie die Anzuchttöpfe am halbschattigen Fensterplatz. Die ideale Keimtemperatur pendelt zwischen 20 und 24 Grad Celsius.

Ein feucht-warmes Mikroklima fördert die Keimung der Samen spürbar. Diese tropischen Bedingungen schaffen Sie in einem beheizten Zimmergewächshaus. Alternativ spannen Sie Klarsichtfolie über die Töpfe. In beiden Fällen muss eine regelmäßige Lüftung gewährleistet sein, damit sich kein Schimmel bildet.

Unter den beschriebenen Voraussetzungen dürfen Sie von einer Keimdauer ausgehen von 10 bis 14 Tagen. Achten Sie während dieser Zeit darauf, dass die Samen weder austrocknen, noch ertränkt werden. Als vorteilhaft hat sich das Gießen von unten erwiesen. Hierzu stellen Sie die Saatgefäße einige Zentimeter in Wasser. Dank der Kapillarkräfte wird das Wasser aufgesaugt bis zur Oberfläche, ohne das Saatgut davonzuschwemmen.

Tipps & Tricks

Die Widerstandskraft von jungen Tomaten gegenüber Krankheiten wird gestärkt mithilfe von Schachtelhalmbrühe. Während die Keimlinge im Haus gedeihen, wird das Beet im Freiland oder Gewächshaus wiederholt mit dem Pflanzensud überbraust.

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