Taubnesselblüten – duftend und essbar

Im Gegensatz zu ihren Vettern, den Brennnesseln, hat die Taubnessel recht große Lippenblüten. Je nach Sorte blühen sie in anderen Farben. Fast alle aber verströmen einen sehr süßen Honigduft. Er macht die Taubnessel unverwechselbar.

Taubnessel blüht
Egal ob rosa, weiß, gelb oder violett: Taubnesselblüten duften und schmecken lecker

Taubnesselblüten – Form und Farben

Die Taubnessel gehört zu den Lippenblütlern und so sehen auch ihre Blüten aus wie kleinen Röhren mit Lippen daran. Sie erscheinen jeweils zwischen zwei Scheinquirlen, die aus kurzen Vorblättern bestehen.

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Jeweils 5 bis 15 Blüten wachsen an einem Scheinquirl. Die Farben richtigen sich nach der jeweiligen Sorte und sind:

  • Weiß
  • Rosa
  • Gelb
  • Violett

Am weitesten vertreten in der freien Natur sind die Taubnesselsorten mit weißen Blüten. Goldgelbe Taubnesseln werden dagegen recht häufig als Zierpflanze im Garten gehalten.

Die Blütezeit der Taubnessel

Manche Taubnesselarten blühen nur im Frühling und später noch einmal im Herbst. Andere Sorte wie die violett blühenden Taubnesseln tragen fast das ganze Jahr über Blüten, solange es draußen nicht zu kalt ist.

Taubnesselblüten sind essbar

Die Blüten der Taubnessel sind ebenso wie der Rest der Pflanze nicht giftig. Sie können sogar in der Küche verwendet oder als Futter an Haustiere wie Kaninchen und Schildkröten verfüttert werden.

In der Küche kommen die Blüten in Wildsalaten gut zur Geltung. Besonders gern werden die farbigen Taubnesselblüten zum Dekorieren von Fischplatten, Salaten oder Süßspeisen verwendet.

Aus den Blüten lassen sich außerdem Tees und Tinkturen herstellen, die wegen ihrer schleimlösenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffe von der Naturmedizin empfohlen werden.

Tipps & Tricks

Besonders aromatisch süß sind die Blüten der weißen Taubnessel, die hauptsächlich auf Wiesen und an Waldrändern wachsen. Sie lassen sich aussaugen oder auch einfach so frisch genießen.

Text: Sigrid Hestermann

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