Rettich

Rettich: Die vielfältigen Sorten im Überblick

Rettich gibt es in unterschiedlichsten Farben und Formen: weiß, rosa, rot, violett oder schwarz; rund, oval oder spitz; klein, mittel, groß. Alle Arten haben eins gemeinsam: den würzig-pikanten Geschmack, für den Rettich geschätzt wird.

AUF EINEN BLICK
Welche verschiedenen Rettich Sorten gibt es?
Retticharten lassen sich in Sommer- und Winterrettiche sowie kleine und große Sorten unterteilen. Bekannte Sommerrettichsorten sind Ostergruß rosa, Halblanger weißer Sommer und Neckarruhm. Winterrettiche umfassen Eiszapfen, Münchner Bier, Rex, Runder schwarzer Winter, Neptun und Mantanghong F1.

Überblick über die Retticharten

Man unterscheidet zunächst zwischen Sommer- und Winterrettich. Außerdem unterteilt man die Rettiche in kleine und große. Zu den kleinen Rettichen zählen vor allem die Radieschen. Bei den großen Rettichen handelt es sich meist um weiße, rote oder schwarze Wintersorten, die Ende Juni ausgesät und vor dem ersten Frost geerntet werden.

Illustration von vier verschiedenen Rettichsorten: Ostergruß, Runder schwarzer Winter, Münchner Bier und Mantanghong F1
Die Vielfalt der Rettichsorten reicht von mild bis scharf und von weiß bis leuchtend rot.

Sortenauswahl

Im Fachhandel werden viele schnellwachsende, schossfeste und robuste Sommer- und Wintersorten angeboten. Geschmacklich und in Bezug auf die Inhaltsstoffe liegen die vielen verschiedenen Rettichsorten ziemlich dicht beieinander. Der Unterschied besteht in Form und Färbung. Entscheidend bei der Auswahl der Sorte für den Anbau im eigenen Garten kann außerdem die Lagerfähigkeit sein.

Sommerrettiche

  • Ostergruß rosa, halblang, leuchtend dunkelrosa, sehr frühe Sorte
  • Halblanger weißer Sommer, ca. 20 cm lang, weiß, mild-würzig,
  • Neckarruhm, ca. 15-20 cm lang, weiß, frühe Sorte,

Winterrettiche

  • Eiszapfen, eigentlich sehr lange Radieschenart, weiß, zylinderförmig, zartes und würziges Fruchtfleisch
  • Münchner Bier, mittelgroßer Rettich, reinweiß, oben rundlich, nach unten zugespitzt, gesunder Snack zu Bier
  • Rex, halblang, weiße Rüben, glatt und gleichmäßig geformt, mild-würzig
  • Runder schwarzer Winter, kleine Kugeln, außen schwarz, scharf, festfleischig, für gute Lagerfähigkeit bekannt
  • Neptun, weiß, spitzkegelig, mild, hohe Toleranz gegen Rettichschwärze
  • Mantanghong F1, ca. 25 cm lang, tennisballgroß, außen weiß, innen rot, mild-nussartig
Querschnitt eines Gartenbeets mit Sommerrettich und Winterrettich im Vergleich
Sommer- und Winterrettiche unterscheiden sich in Aussaatzeit, Wachstum und Lagerfähigkeit.

Die Sommersorten sät man entsprechend der Angaben auf der Samentüte meist zwischen Februar und Juni aus. Die Aussaat der Wintersorten erfolgt in der Regel ab Ende Mai-Anfang Juni. Das Saatgut eignet sich zum Vorziehen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus, bei dauerhaften Außentemperaturen über 12 °C auch zum sofortigen Aussäen im Freiland.

Tipps & Tricks

In Bayerns Gärtnereien werden häufig lokale Sorten gepflegt und angebaut. Das Saatgut ist vor allem im Online-Versand erhältlich. Das Stöbern und Suchen lohnt sich: man entdeckt eine Farb- und Formvielfalt, die jeden Hobby-Gärtner in Erstaunen versetzt.

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Bilder: PolinaParm / iStockphoto
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