Der Mammutbaum liebt warme Standorte

In seinem Heimatland, den vereinigten Staaten herrschen die besten Voraussetzungen, damit der Mammutbaum sein maximales Wachstum erreichen kann. Milde, sonnige Sommermonate sowie der feuchte Boden der Sumpfgebiete liefern ausreichend Licht und Nährstoffe. In hiesigen Gefilden ist das Erreichen der Rekordhöhe eher unwahrscheinlich, dennoch gelingt es Ihnen mit der richtigen Standortwahl einen prachtvollen Mammutbaum heranzuziehen.

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Ein Mammutbaum braucht viel Platz

Ansprüche an die Standortwahl

Trotz seiner imposanten Größe gilt Sequoiadendron giganteum als sehr anspruchsloser Baum. Dennoch sollten Sie bei der Standortwahl darauf achten, dass dieser den klimatischen Verhältnissen seiner Herkunft möglichst ähnelt. Folgende Kriterien sollten Sie bei der Wahl des Standorts beachten:

  • die Sonnenlichtzufuhr
  • das rapide Wachstum
  • die Bodenbeschaffenheit

Lichtverhältnisse

Der Mammutbaum liebt die pralle Sonne mit viel Lichteinfluss, zeigt sich aber auch an schattigen Standorten genügsam. An sonnigen Plätzen müssen Sie Ihren Baum im Sommer jedoch regelmäßig gießen. Die Wurzeln dürfen auf keinen Fall austrocknen. Ebenfalls entscheidend ist die Wärmezufuhr. Kalte Winter und Bodenfrost lassen vor allem junge Triebe eingehen.

Bodenbeschaffenheit

Der ideale Standort des Mammutbaums weist einen feuchten, humosen Boden auf. Eine ausreichende Wasserversorgung ist eines der wichtigsten Kriterien für ein gesundes Wachstum. Damit sich keine Staunässe bildet, die schnell zu Wurzelfäulnis führt, sollte die Erde locker eine lockere Beschaffenheit aufweisen.

Empfohlener Abstand zu anderen Gewächsen oder Objekten

Zwar erreicht der Mammutbaum hierzulande noch lange nicht seine maximale Wuchshöhe, Gewächse mit einer Größe von bis zu 50 Meter sind aber durchaus anzutreffen. Bedenken Sie diese enormen Ausmaße bei der Platzwahl. Zu Gebäuden oder Mauern sollten Sie einen Mindestabstand von 15 bis 20 Metern einhalten. Damit es keinen Ärger gibt, sollten Sie darüber hinaus Absprache mit Ihrem Nachbar halten, insbesondere da sich der Mammutbaum auch unterirdisch weitflächig ausbreitet. Eventuell könnten seine Wurzeln auf dem benachbarten Grundstück Steine in die Höhe heben. Nicht zuletzt wirft die breite Krone viel Schatten. Möchten Sie also einen Sonnenplatz auf der Terrasse bewahren, darf der Mammutbaum auch hier nicht in unmittelbarer Nähe stehen.

Schutz vor Witterung

Mammutbäume wurzeln nicht sehr tief und sind daher anfällig für starken Wind. In der Gruppe sind sie daher geschützter, da sich die Wurzeln gegenseitig verankern. Jedoch können nahestehende Bäume sich gegenseitig im Wachstum behindern. Besser ist es daher, kleinere Büsche oder Bodendecker am Fuße des Sequoias zu pflanzen, um seinen Wurzeln Halt zu geben.

Amtliche Vorschriften

Letztendlich existieren amtliche Vorschriften für die Standortwahl einer Mammutbaums. Unter anderem darf der Sequoia ebenso wie Gartenhäuser nicht zu dicht an der Grundstücksgrenze stehen. Informieren Sie sich genau über die Bedingungen. Informationen finden Sie unter anderem im Internet.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Adalbert Dragon/Shutterstock
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