Kurkuma – giftig oder gesund?

Mit ihren farbenprächtigen Blütenständen sieht die Kurkuma-Pflanze durchaus exotisch aus, was bei manchen Hobbygärtnern eventuell den Eindruck einer möglichen Giftgefahr durch diese Pflanze erzeugt. Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um das Gewächs, dessen Rhizome die intensive Gelbfärbung für Curry-Pulver liefern.

Kurkuma
Kurkuma ist für Mensch und Tier sehr gesund

Ungiftig für Mensch und Tier

Weder die Blätter, noch die bis zu 3 kg schwer werdenden Knollen sind für Menschen oder Tiere giftig. Allerdings kann es beim Verarbeiten der Knollen aufgrund des enthaltenen Curcumins zu einer Gelbfärbung der Hände kommen, wenn keine Handschuhe getragen werden.

Positive Wirkungen durch den Verzehr der Kurkuma-Rhizome

Die zu den Ingwergewächsen zählenden Kurkuma-Arten werden in Indien und China hauptsächlich aufgrund ihrer Rhizome angebaut. Deren Nutzung zur Zubereitung von Speisen soll die folgenden positiven Gesundheitseffekte bewirken:

  • antioxidative Wirkung (entzündungshemmend beispielsweise bei Arthritis)
  • Prophylaxe gegen Alzheimer
  • angebliche Verlangsamung des Wachstums von Krebszellen
  • Ausleitung von Quecksilber aus dem Körper
  • Behandlung von Darm- und Atemwegserkrankungen

Tipps

Der menschliche Körper kann die in den Kurkuma-Knollen enthaltenen Wirkstoffe in der Regel nur sehr schlecht verwerten. Eine Kombination mit Öl und schwarzem Pfeffer (darin ist Piperin enthalten) soll die Bioverfügbarkeit des Curcumins im Körper drastisch erhöhen.

Text: Alexander Hallsteiner

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