Hängetomaten – Optimale Pflege für reiche Ernte

Wer Tomaten ernten möchte, braucht dafür kein Gewächshaus und auch keinen großen Garten - dank speziell gezüchteter Sorten eignen sich Hänge- oder auch Balkontomaten wunderbar für eine Kultivierung selbst auf kleinstem Raum. Wie Sie die Tomaten im Topf richtig pflegen, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Hängetomaten gießen
Hängetomaten brauchen vor allem im Sommer viel Wasser

Worauf sollte man bei der Wahl des Standorts für Hängetomaten achten?

Grundsätzlich brauchen Hängetomaten – wie alle Tomatenpflanzen – einen sonnigen, warmen und geschützten Standort, bestenfalls auf einem nach Süden ausgerichteten Platz direkt an einer Hauswand. Dieser sollte möglichst noch mit einem Dach oder Vorsprung versehen sein, damit sich die Tomaten im Regenschatten befinden. Alternativ können Sie die Ampeln auch in einen Baum hängen.

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Wie oft und womit sollte man Hängetomaten gießen?

Wie alle Tomaten müssen auch Hängetomaten regelmäßig und viel gegossen werden – je heißer und sonniger es ist, umso mehr. An sehr warmen Tagen gießen Sie die Pflanzen am besten morgens und abends, wobei Sie allerdings weder die Blätter noch die Früchte oder Triebe benetzen sollten – dies fördert nur etwaige Pilzinfektionen, vor allem mit dem gefürchteten Mehltau.

Welches ist der beste Dünger für Hängetomaten?

Außerdem sollten Hängetomaten ebenso regelmäßig gedüngt werden, denn die Pflanzen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Starten Sie die Düngung etwa sechs bis acht Wochen nach dem Einpflanzen, sofern Sie vorgedüngtes Substrat gewählt haben. Für Hängetomaten eignen sich vor allem flüssige Gemüse- oder Tomatendünger besonders gut, die gemeinsam mit dem Gießwasser verabreicht werden.

Muss man Hängetomaten ausgeizen?

Im Gegensatz zu Stabtomaten sollten Sie Hängetomaten nicht ausgeizen, denn diese Sorten entwickeln vor allem an ihren Seitentrieben viele Früchte. Bei Hängetomaten handelt es sich um Buschtomaten, die von Natur aus stark verzweigen.

Darf man Hängetomaten schneiden?

Abgesehen von kranken bzw. abgestorbenen Blättern und Trieben brauchen Hängetomaten nicht zurückgeschnitten werden. Braune und vertrocknete Pflanzenteile sollten allerdings sofort entfernt werden, um Krankheitserregern kein Einfallstor zu bieten.

Tipps

Stellen Sie die jungen Tomatenpflanzen erst nach den Eisheiligen ins Freie und gewöhnen Sie sie langsam an die Witterung, indem Sie sie zunächst nur einige Stunden draußen lassen. Über Nacht sollten die Hängetomaten wieder ins Haus geholt werden. Auch an die Sonne sollte eine langsame Gewöhnung erfolgen, indem Sie die Jungpflanzen zunächst schattiger stellen.

Text: Ines Jachomowski

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