Wie schneidet man die Grünlilie?

Viele Pflanzen müssen nicht nur täglich gegossen und ein- oder zweimal im Jahr umgetopft werden. Damit sie gut wachsen und gedeihen benötigen einige auch einen regelmäßigen Schnitt. Gilt das auch für die Grünlilie?

Grünlilie Rückschnitt

Muss die Grünlilie regelmäßig geschnitten werden?

Grünlilien wachsen bei guter Pflege recht üppig, aber sie benötigen keinen Rückschnitt. Je nach Art der Grünlilie haben ihre Blätter eine Länge von etwa 20 bis 40 cm. Werden einzelne Blätter welk oder braun, dann zupfen Sie diese aus. Überprüfen Sie auch gleich, ob Ihre Grünlilie am richtigen Standort steht und ausreichend gegossen wird. So können Sie ähnliche Schäden in Zukunft vermeiden.

Schneiden Sie welke Blütenstände ab, wenn kleine Kinder oder Haustiere in der Familie sind. Tun Sie das am besten, bevor sich die Samenkapseln bilden, denn die Samen sind schwach giftig. Auch die Ableger können Sie problemlos abschneiden, sobald sie kleine Wurzeln haben. Pflanzen Sie diese Kindel ein und freuen Sie sich über neue Pflanzen.

Was tun, wenn die Grünlilie zu groß wird?

Wird ihre Grünlilie zu groß, dann topfen Sie die Pflanze um. Wenn die Wurzeln aus dem Topf herauswachsen, ist es höchste Zeit dafür. Wählen Sie einen neuen Topf mit einem größeren Durchmesser, besonders tief muss der Topf nicht sein. Beim Umtopfen können Sie Ihre Grünlilie gern in zwei Pflanzen teilen.

Das Teilen geht relativ einfach. Allerdings sollten Sie die Wurzel nicht auseinander schneiden sondern lieber vorsichtig entwirren. Trennen Sie die Pflanze nur mit den Händen, das verhindert größere Verletzungen der Wurzeln. Mischen Sie etwas reifen Kompost in die Blumenerde. So werden die neuen Pflanzen leicht wieder weiter wachsen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • kein regelmäßiger Schnitt nötig
  • welke Blütenstände eventuell abschneiden
  • welke Blätter auszupfen
  • zu große Pflanzen teilen
  • bei Bedarf Ableger abschneiden und einpflanzen

Tipps & Tricks

Beim Teilen einer großen Grünlilie brechen Sie die Pflanze auseinander statt zu schneiden, das verhindert eine unnötige Verletzung der Wurzeln und erleichtert das Anwachsen der neuen Pflanzen.

Text: Ursula Eggers
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