Ist die Grünlilie giftig?

Eine Zimmerpflanze sollte nicht nur schön aussehen und vielleicht auch pflegeleicht sein. Mindestens ebenso wichtig ist es, dass sie den Bewohnern nicht schadet. Ganz besonders gilt dies, wenn kleine Kinder oder Tiere im Haushalt leben.

Grünlilie giftig

Bei der Grünlilie kann diesbezüglich Entwarnung gegeben werden. Die Blätter sind grundsätzlich ungiftig für Menschen und Haustiere. Sollte mal ein Blatt angeknabbert werden, richtet das keinen Schaden an, große Mengen führen jedoch oft zu Übelkeit. Die Samen enthalten dagegen giftige Bestandteile, die allerdings nur schwach giftig wirken. In der Regel treten nur leichte Magen-Darmbeschwerden auf, die nicht behandelt werden müssen.

Erste Hilfe bei Vergiftung:

  • in der Regel bei Grünlilien nicht erforderlich
  • viel trinken (Wasser, Tee oder Saft)
  • eventuell medizinisch wirksame Kohle

Hat die Grünlilie auch ein praktischen Nutzen?

Zimmerpflanzen dienen in erster Linie der Dekoration, aber die Grünlilie hat tatsächlich auch einen praktischen Nutzen. Einer NASA-Studie zufolge verbessert sie die Raumluft messbar, indem sie Chemikalien aus der Luft resorbiert, wie zum Beispiel Benzol oder Zigarettenrauch. Keine andere Pflanze baut so viel Formaldehyd ab, wie die Grünlilie. Darum wird sie in Niedrigenergiehäusern zur Luftreinigung beziehungsweise -verbesserung empfohlen.

Auch in Büros und öffentlichen Gebäuden ist die Grünlilie häufig zu sehen. Hier sorgt sie ebenfalls für eine gute Raumluft. Außerdem nimmt sie es nicht übel, wenn sie während der Feiertage oder eines verlängerten Wochenendes mal nicht gegossen wird.

Tipps & Tricks

Pflanzen Sie Ihre Grünlilie in eine Ampel, dann ist sie vor neugierigen Haustieren und kleinen Kindern sicher. Das ist für beide Seiten die sicherste Lösung.

Text: Ursula Eggers
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