Der Farn als Zimmerpflanze: Welche Arten sind geeignet?

Farne sind anspruchslos, wenn man ihnen einen optimalen Standort anbietet und die Erde ihren Wünschen entspricht. Viele Arten sind auch als Zimmerpflanze leicht zu kultivieren. Doch welche Vertreter sind am beliebtesten?

Farn Topfpflanze Sorten
Es gibt viele Arten des Farns, die sich als Zimmerpflanze eignen

Die beliebteste Zimmerpflanze unter den Farnarten

Zimmerpflanzen gibt es zahlreiche. Doch wer Wert auf ein tropisch angehauchtes Flair in den heimischen vier Wänden legt, sollte sich einmal den Schwertfarn zu Gemüte führen. Er gilt wohl als der beliebteste Farn für die Topfkultur in der Wohnung.

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Er sieht mit seinen langen, saftig grünen und elegant überhängenden Wedeln nicht nur gut aus. Außerdem reinigt er die Luft von Stoffen wie Formaldehyd, Xylol und Toluol. Damit ist er beispielsweise ideal für das Arbeitszimmer geeignet.

Doch einen entscheidenden Nachteil hat der Schwertfarn: Vertrocknete Teile seiner Wedel rieseln nicht auf den Boden. Sie müssen von Hand entfernt werden. Wer das vergisst, wird seinen Schwertfarn nach einigen Monaten nicht wiedererkennen…

Der Geweihfarn und andere – für Blumenampeln wie geschaffen

Weiterhin weit verbreitet als Zimmerpflanze ist der Geweihfarn, dessen Wedel an ein Hirschgeweih erinnern. Er mag keine direkte Sonneneinstrahlung, braucht aber einen hellen Standort. Wunderbar für ihn geeignet ist das Badezimmer. Dort wirkt er in einer Blumenampel (25,99€ bei Amazon*) ganz vorzüglich, wenn seine Wedel über den Topfrand ragen dürfen.

Auch der Goldtüpfelfarn und der Hasenfußfarn sind gute Kandidaten für Blumenampeln. Der Grund: Sie wurzeln nicht in der Erde. Ursprünglich wachsen sie eigentlich auf Bäumen… Der Goldtüpfelfarn verträgt auch trockenere Luft und der Hasenfußfarn besticht mit seinem goldbraunen Rhizom, das sanft behaart erscheint.

Weitere beliebte Farnarten

Hier weitere Zimmerfarnarten mit ihren Eigenheiten:

  • Palmfarn: aufsehenerregend, empfindlich gegenüber niedrigen Temperaturen
  • Streifenfarn: verträgt vollen Schatten
  • Hirschzungenfarn: braucht Helligkeit
  • Frauenhaarfarn: grazil, mag keine direkte Sonne
  • Nestfarn: wächst gut im Schatten
  • Rippenfarn: verträgt trockene Luft besser als andere Farnarten
  • Schildfarn: gilt als äußerst pflegeleicht
  • Sichelfarn: Blätter sind weniger farnähnlich, wächst im Halbschatten am besten

Tipps & Tricks

Bedenken Sie vor dem Kauf eines Farns für die Wohnung: Alle Farne sind giftig. Das gilt auch für Katzen, Hunde und Co.

Text: Anika Gütt

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