Wasserpest vermehren – gelingt Ihnen bestimmt mühelos!

Die Wasserpest ist eine gefragte Pflanze, weil sie für Teich und Aquarium eine Bereicherung ist. Wenn ein Exemplar bereits vorhanden ist, müssen selten weitere Pflanzen dazugekauft werden. Die Vermehrung ist sowas von easy, dass sie kaum misslingen kann.

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Wasserpest vermehren? Nichts leichter als das!

Vegetative Vermehrung gelingt leicht

Die Wasserpest lässt sich ganz leicht vegetativ vermehren. Dafür genügt ein Kopfsteckling oder einfach nur ein Teilstück der Pflanze von mindestens 2 cm Länge, das über keine Wurzeln verfügen muss. Beides zu bekommen dürfte nicht schwer sein, denn die Wasserpest ist bekannt für ihre meterlangen und verzweigten Triebe.

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Sie können auch ein Stück Wasserpest aus einem natürlichen Gewässer entnehmen, denn diese Wasserpflanze steht nicht unter Naturschutz. Transportieren Sie die Wasserpest in einer mit Wasser gefüllten Tüte, damit sie nicht austrocknet.

Der ideale Zeitpunkt

Im Aquarium kann die Wasserpest jederzeit vermehrt werden, da sie darin in der Regel ganzjährig konstante Bedingungen vorfindet. Im Teich kann die Vermehrung im Frühjahr, etwa ab April beginnen.

Einpflanzen oder im Wasser treiben lassen

Sowohl Kopfsteckling als auch das Teilstück können Sie im Bodengrund einpflanzen oder im Wasser schwimmen lassen. Da im Aquarium die Platzierung der verschiedenen Pflanzen eine entscheidende Rolle spielt, sollten Sie das Vermehrungsmaterial lieber einpflanzen. Ideal ist ein Platz im hinteren Teil des Beckens, damit Wasserpest aufgrund ihrer starken Ausbreitung andere Pflanzen nicht beschattet.

  • untere Blätter entfernen
  • Kopfsteckling oder Teilstück in den Boden stecken
  • im Teich liegt die ideale Wassertiefe bei 30 cm bis 2 m
  • Startdüngung ist nicht notwendig

Tipps

Übertreiben Sie es nicht mit der Vermehrung, indem Sie viele Stücke in den Teich oder ins Aquarium einsetzen. Ansonsten kann es schon bald sein, dass Sie die stark wuchernde Wasserpest bekämpfen müssen.

Günstige Vermehrungsbedingungen im Aquarium

Jetzt gilt es nur noch darauf zu achten, dass das eingepflanzte Vermehrungsstück ideale Lebensbedingungen vorfindet, damit es anwurzelt und neu austreibt.

  • konstante Temperatur bis max. 28 °C
  • CO2 pro Liter: 10-20 mg
  • viel Licht

Tipps

Da eine im Teich wachsende Argentinische Wasserpest nur bedingt winterhart ist, können Sie ein Stück im Aquarium überwintern und ab Frühjahr daraus neue Pflanzen für den Teich vermehren.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Vladimir Arndt/Shutterstock

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