Ist der Judasbaum giftig?

Der auch als Herzbaum oder Liebesbaum bekannte Judasbaum (Cercis) entwickelt üppige Blütentrauben nicht nur an den jungen Trieben und Zweigen, sondern auch am mehrjährigen Holz und sogar direkt am Stamm. Diese botanische Besonderheit sowie die immense, rosafarbene oder weiße Blütenpracht machen den Judasbaum zum exotischen Blickfang sowohl im Garten als auch im Kübel. Allerdings sind die schmetterlingsähnlichen Blüten nicht nur schön anzusehen, sondern sogar essbar.

Judasbaum essbar
Die schönen Blüten des Judasbaums sind nicht giftig sondern sogar essbar

Blüten des Judasbaums sind essbar

Die hübsch geformten und farbintensiven Blüten verzieren in roher Form dabei sowohl Salate als auch Desserts und zaubern einen wunderschönen Kontrast. Ihr Geschmack ist recht mild säuerlich-süß. Mancher Gärtner verzehrt auch die zwischen August und September reifenden Hülsenfrüchte, wobei deren eigenwilliges Aroma nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Außerdem können die Früchte und Samen, aber auch die Blätter – ganz im Gegensatz zu den Blüten – bei empfindlichen Personen zu leichten Vergiftungserscheinungen führen und sollten daher vor allem von Kindern und Haustieren gemieden werden.

Tipp

Der Judasbaum lässt sich prima durch die in den Früchten heranreifenden Samen vermehren.

Text: Ines Jachomowski

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